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Discount-Handys: Mobiltelefone am untersten Preisrand

Einfach nur telefonieren und simsen
AAA

Abseits vom iPhone, Nokias E- und N-Serie oder anderen echten oder vermeintlichen Top-Modellen mit multimedialen High-End-Features im hochpreisigen Segment hat die Handypalette natürlich auch noch ein "anderes Ende": Im Low-Cost-Segment finden sich Geräte aller namhaften Hersteller, die unter Umständen schon für rund 20 Euro die Grundfunktionen in aller Regel gut beherrschen und auch hinsichtlich der Optik nicht zwangsläufig als "billig" erkennbar sein müssen.

Ein Blick auf dieses Segment kann sich je nach potenziellem Käufer daher lohnen, denn noch immer wollen viele Nutzer vor allem eins: telefonieren und "simsen". Auf aufwendige Organizer-Features können sie verzichten, auf mobiles Internet sowieso, und gerade in punkto Sprachqualität stehen die Low-Cost-Geräte teuren Exemplaren oft in nichts nach. Also reicht dann auch ein Endgerät zum kleinen Preis, wobei auf zusätzliche Funktionen nicht unbedingt verzichtet werden muss.

Wer braucht ein Low-Cost-Handy?

Wer ein Low-Cost-Gerät sucht, greift dabei besser nicht zu einem Vertrag mit subventioniertem Handy, denn in der unter(st)en Preisklasse kann sich dies gar nicht rechnen: Schon wer lediglich 5 Euro monatlich mehr für einen derartigen Kontrakt bezahlt, kommt rechnerisch über 24 Monate auf 120 Euro Zuzahlung, deutlich mehr also, als solche Handys ohne Vertrag vor allem im Online-Handel in der Regel kosten.

Doch was haben die Anbieter im Low-Cost-Sektor im Sortiment? Wir präsentieren Ihnen exemplarisch Handys im untersten Preisbereich, die Preisangaben sind dabei niedrige Circa-Preise. Wer sein Gerät im Online-Handel erwirbt, muss natürlich in aller Regel noch Versandkosten berappen, und manch ein Händler mit besonders günstigem Angebot für das Gerät will dann hier ordentlich kassieren. Daher lohnt es sich bei der Wahl des Shops, auch auf die Liefer-Konditionen sowie natürlich im Rahmen des Möglichen auf die Seriosität zu achten.

Die ganz günstigen: Markenware an der 20-Euro-Schwelle

Wer ein einfaches Gerät ohne Schnickschnack sucht, wird bei allen großen Markenherstellern fündig. Die minimalistische Ausstattung ist in ihren Grundzügen identisch: So kommen nahezu alle diese Handys mit Farb-Display (wenn nicht, wird dies explizit in diesem Artikel erwähnt). Unterschiede zeigen sich dann zum Beispiel in der Akkulaufzeit, die wir vor allem bei den günstigsten Geräten angeben, da sie oftmals echte Herausstellungsmerkmale der Low-Cost-Handys sind. Allerdings gilt hier: Es handelt sich um Herstellerangaben - in der Praxis können die Werte natürlich abweichen. Bild vom LG KP100LG KP100

Am unteren Preisrand im Low-Cost-Bereich liegt zum Beispiel das KP100 von LG, das sogar mit Glück noch unter der 20-Euro-Schwelle zu finden ist, oftmals aber rund 25 Euro kostet. Mangels weitergehender Features bietet der Akku eine Sprechzeit von 10 Stunden bzw. 375 Stunden Standby (entspricht mehr als 15 Tagen). Wer sich für einen kleinen Aufpreis etwas "mehr" wünscht, kann zum "großen" Bruder KP130 greifen, ebenfalls im Candybar-Design: Für aktuell rund 30 Euro gibts hier dann schon eine VGA-Kamera, WAP und GPRS. Natürlich wird die mobile Internetnutzung auf Grund des 128-mal-128-Pixel-Display nur mäßig Freude bereiten, mobiles Surfen sieht heutzutage in der Regel anders aus.

Ausdauernder als das KP100 und zum ähnlichen Preis erhältlich, nämlich schon für unter 25 Euro, ist das W156 von Motorola mit einer mutmaßlichen Sprechzeit von bis zu 9,8 Stunden bzw. einer Standby-Zeit von bis zu 465 Stunden (entsprechend mehr als 19 Tagen), dafür allerdings lediglich ganz retro mit Monochrom-Display ausgestattet.

Auf der folgenden Seite präsentieren wir Ihnen weitere Low-Cost-Handys sowie eine Übersicht preiswerter Geräte.

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