Dritte Dimension

Ausprobiert: 3D-Tablet LG Optimus Pad mit Honeycomb

Neues Tablet kommt im April für 999 Euro
AAA

Das LG Optimus Pad im kurzen Test.Das LG Optimus Pad im kurzen Test. LG setzt bekanntlich derzeit bei Smartphones und Tablets stark auf 3D. Neben dem LG Optimus 3D wird in den nächsten Monaten auch das Optimus Pad auf den Markt kommen. Das Tablet aus Korea zeigt sich gut gerüstet, um bei den potentiellen Käufern bestehen zu können.

LG V900 Optimus Pad

Mit einer seidenmatten Rückseite, die je nach Modell in Schwarz oder Mokka-Braun gehalten ist, macht das Optimus Pad trotz Kunststoff einen vergleichsweise edlen Eindruck. Dazu passt die Metall-Applikation, die quer über der Rückseite des Tablets platziert wurde und das Google-Logo trägt. Die beiden Kamera-Linsen liegen etwa fünf Zentimeter auseinander. So können Objekte in 3D aufgenommen werden, die optimale Entfernung liegt bei etwa zwei Meter. Alternativ kann die Kamera auch in 2D aufnehmen, dann aber auch in Full-HD mit 1080p.

Die 3D-Inhalte können auf dem Display des Tablets wiedergegeben, dann aber nur mit einer entsprechenden Brille angesehen werden. Das funktioniert, aber nicht so gut wie bei dem brillenlosen 3D-Display des Smartphones LG Optimus 3D. Über den verbauten HDMI-Ausgang, der an der Längsseite des Optimus Pad neben einem Mini-USB-Port und einem Anschluss für eine Docking-Station verbat ist, lass sich Inhalte aber auch am Fernseher wiedergeben.

Honeycomb bringt Android-Tablets voran

Auch am LG Optimus Pad, wie schon beim Samsung Galaxy Tab 2 und dem Motorola Xoom wird deutlich, dass das neue Honeycomb für Android-Tablets ein großer Fortschritt ist. Die großen Live-Widgets und Schaltflächen nutzen den vorhandenen Platz deutlich besser als frühere Android-Versionen. Zudem sind auch am Optimus-Pad keine Hardware-Buttons für das Betriebssystem nötig, die Schaltflächen auf dem Touchscreen liegen stets in der linken unteren Ecke und werden beim Drehen des Tablets mitgedreht. Rückseite des LG Optimus Pad mit den beiden 3D-Kameras. Rückseite des LG Optimus Pad mit den beiden 3D-Kameras.

Durch die Größe von 8,9 Zoll, die zwischen den größeren 10-Zoll-Tablets und der Kompaktklasse von 7 Zoll liegt, ist das Optimus Pad ein guter Kompromis aus Größe und Handlichkeit. Im Querformat lässt es sich gut mit den Daumen schreiben, die Tastatur reagiert wie der komplette Touchscreen exakt und schnell. Scrolling und Pinch-to-Zoom liegen beim Optimus Pad wie bei den anderen neuen Top-Tablets mit Android auf einem hohen Niveau.

Eine Hürde für das LG Optimus Pad könnte noch der hohe Preis werden, den der Hersteller zum Start aufruft. 999 Euro ist die UVP von LG, da ist eine Menge Geld für ein Android-Tablet, auch mit Dual-Core und 3D. Der Endpreis im Handel dürfte aber bei mindestens 100 Euro niedriger liegen, zudem wird LG das Optimus Pad auch zu subventionierten Preisen über die Mobilfunkprovider, vielleicht sogar mit Abos über Verlage anbieten. Ab April soll das Tablet in Deutschland zu haben sein.

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