Der Handy-Produzent
LG hat im Rahmen der
CES
jetzt ein Smartphone unter dem Namen Expo präsentiert, das auch unter der Bezeichnung GW820 geführt wird.
Besonderheit des Gerätes: Optional kann es mit einem Pico Projector ausgestattet werden,
der sich direkt an der Gehäuseseite integrieren lässt und
dann Inhalte wie Bilder, Videos und Webseiten
auf bis zu 40 Zoll Größe darstellen können soll.

LG Expo mit Projektor
Auf der CES konnten wir uns davon überzeugen, dass das Handy tatsächlich
Bilder einer ansehnlichen Größe an die Wand werfen kann - zumindest in einem
abdunkelten Raum. Die Auflösung beträgt WVGA (800x480 Pixel) und ermöglicht
somit die Wiedergabe von Videos in der vollen in den USA üblichen SD-Qualität
(480p).
Ansonsten sprechen die technischen Details für ein
gut ausgestattetes Smartphone: Das Gerät
kommt mit 3,2-Zoll-Touchscreen-Display,
das 800 mal 480 Pixel bei 16 Millionen Farben darstellt.
Zusätzlich gibts eine ausziehbare, vollständige QWERTY-Tastatur.
Das Expo arbeitet auf Windows-Mobile-6.5-Basis
und unterstützt zur Datenübertragung
HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s, EDGE und
WLAN.
Im Inneren arbeitet ein schneller 1-GHz-Qualcomm-Prozessor,
darüber hinaus ist eine 5-Megapixel-Kamera, Bluetooth-Support
und GPS verbaut.
Ausgeliefert wird das Expo mit 512 MB ROM sowie 256 MB RAM,
Daten können zusätzlich auf einer bis zu 16 GB großen microSD-Karte abgelegt werden.

Das LG Expo mit Projektor in Aktion
Unter dem Display findet sich ein Fingerabdruck-Scanner, der zum einen für Sicherheit sorgen soll,
zum anderen aber auch als Navigationskey dient. Laut dem Hersteller lassen sich sicherheitsrelevante Daten, zum Beispiel E-Mails,
mittels dieses Scanners sperren. Das Gerät misst rund 11,3 mal 5,5 mal 16 Zentimeter bei einem Gewicht von rund 126 Gramm.
Der Akku erlaubt laut Herstellerangaben eine Sprechzeit von 3 Stunden oder 10 Tage Standby.
Klingt alles nicht schlecht, hat aber (bisher) einen Haken:
Offensichtlich ist das Gerät aktuell lediglich bei
AT&T verfügbar - sprich, in den USA.
Hier kostet es ohne Vertrag
449 Dollar, also knapp über 310 Euro.
Ob es den Weg nach Europa bzw. Deutschland finden wird, ist nicht bekannt.
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