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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Das Telefon ist noch immer wichtigstes Kommunikationsmittel14.05.2010
09:36 Textnachrichten und Social Media holen auf
Laut einer kürzlich von Survey Sampling International (SSI) unter Erwachsenen in
den USA, im Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien und Japan
durchgeführten Umfrage ändern Verbraucher weltweit ihr Verhalten bei
der Informationssuche und -verbreitung. Das Medien-Multi-Tasking -
also beispielsweise das gleichzeitige Durchsuchen von Websites und
Verfassen oder Lesen von E-Mails während gleichzeitig ein Gespräch mit
jemandem geführt wird - ist in allen Ländern, vor allem unter
jüngeren Verbrauchern, weit verbreitet. So gaben z. B. in den USA 60 Prozent der 18- bis 34-Jährigen an, dass sie sich manchmal während des
Verfassens von Textnachrichten mit jemandem unterhalten, im Vergleich
zu nur 24 Prozent bei den über 35-Jährigen.
nächste Seite: Die Nutzung sozialer Medien nimmt zu
"Für jüngere Leute ist es normal, ihre Aufmerksamkeit auf mehrere
Medien gleichzeitig zu richten. Sie sehen dies auch gar nicht als
Multi-Tasking an, sondern vielmehr als ihre normale
Kommunikationsmethode", erklärte Mark Hardy, Chief Strategy Officer
und Geschäftsleiter von SSI für die Region Nordamerika.
Fragmentierung und Mobilität"Uns stehen jetzt mehr Wege zur Verfügung, um mit den Leuten Kontakt aufzunehmen. Allerdings richten diese ihre Aufmerksamkeit oftmals auf mehrere Quellen gleichzeitig. Marktforscher müssen überdenken, wie sie in diesem fragmentierten Umfeld erfolgreich agieren wollen. Eine Möglichkeit besteht z. B. darin, Fragen zum Umfeld von Leuten oder anderen Aktivitäten in die Umfrage mit einzubeziehen", fuhr Hardy fort. Die Situation wird zusätzlich komplizierter durch die Tatsache, dass Verbraucher weltweit gerne unterwegs sind und sich daher bei Umfragen in einem Kaufhaus, im Zug, Zuhause oder anderswo befinden können. In Japan besitzen mehr Verbraucher Laptops und Netbooks (73 Prozent) als Desktop-Computer (54 Prozent). Im Vereinigten Königreich und Spanien liegen Laptops mit Desktop-Computern gleichauf. Nur in den USA und in Frankreich gibt es mehr Besitzer von Desktop-Computern als von Laptops. Bei den Verbrauchern unter 30 werden Desktop-Computer allerdings weltweit von Laptops verdrängt. So besitzen z. B. in den USA 80 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Laptops, während gerade mal 67 Prozent einen Desktop-Computer ihr Eigen nennen. Dieser Unterschied ist in Japan sogar noch grösser; hier besitzen 80 Prozent der jüngeren Verbraucher Laptops, im Vergleich zu 52 Prozent mit Desktop-Computern. Der Anstieg bei der Nutzung von Mobilfunktelefonen unterstreicht diesen Trend hin zur Mobilität. In jedem untersuchten Land besitzen mehr als 70 Prozent der Teilnehmer Mobilfunktelefone; in Frankreich, Spanien und Japan sogar mehr als 80 Prozent. Was sogar noch aufschlussreicher ist, ist die Tatsache, dass, mit Ausnahme von Frankreich, mehr Leute Handys als Festnetzanschlüsse besitzen. Dieser Unterschied ist besonders unter den 18- bis 24-Jährigen sehr ausgeprägt. Auf der nächsten Seite lesen Sie, welche Rolle soziale Medien spielen.
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