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Kobo arc: Kindle-Fire-Konkurrent mit 64 GB Speicher für 300 Euro

E-Book-Reader-Hersteller bringt Tablets ab November auf den Markt
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Kobo arc: Kindle-Fire-Konkurrent mit 64 GB Speicher für 300 EuroTablet Kobo arc kommt im November Anfang September hat der kanadische E-Book-Reader-Hersteller Kobo mit dem Kobo arc sein erstes Tablet für den deutschen Markt vorgestellt. Das Gerät ähnelt vom Prinzip dem Kindle Fire von Amazon und ist für das Surfen im Internet ebenso gedacht, wie für das Konsumieren von Multimedia-Inhalten. Anders als das Amazon-Tablet verfügt der Kobo arc allerdings über ein vergleichsweise offenes Android-4.0-Betriebssystem, das auch den Zugang zum Google Play Store erlaubt.

Ursprünglich wollte Kobo sein Tablet in den Speichervarianten 8 und 16 GB auf den Markt bringen. Nun kündigen die Kanadier mit einer 64-GB-Variante eine weitere Version des Gerätes an. Ab November soll der Kobo arc für 199,99 Euro (16 GB), 249,99 Euro (32 GB) bzw. 299,99 Euro (64 GB) offiziell erhältlich sein.

Das Kobo arc im Detail

Bei dem Kobo arc handelt es sich um ein 7 Zoll großes Tablet, das sich mit seiner leicht gesteppten und in verschiedenen Farben erhältlichen Rückseite optisch gut in die E-Book-Reader-Reihe von Kobo eingliedert. Die austauschbaren Rückseiten werden separat in Schwarz, Weiß, Lila sowie Blau angeboten. Angetrieben wird das Gerät von einem 1,5-GHz-Dual-Core Prozessor des Typs OMAP 4470, dem gleichen Chip, den Amazon in seinem Kindle Fire HD 8.9 einsetzt und als schneller als den Tegra 3 anpreist. Der Arbeitsspeicher hat eine Größe von 1 GB.

Der Touchscreen des Kobo arc löst mit 1 280 mal 800 Pixel und somit in HD-Qualität auf. Der Betrachtungswinkel beträgt laut Kobo 178 Grad, die Pixeldichte 215 ppi. Dank einer besonders widerstandsfähigen Oberfläche soll das Glas des Tablets vor Kratzern und kleinen Stürzen geschützt sein. Mit einem Gewicht von 364 Gramm liegt der Kobo arc dabei genau zwischen den Konkurrenten Amazon Kindle Fire (395 Gramm) und Google-Tablet Nexus 7 (340 Gramm). Auch eine 1,3-Megapixel-Kamera bringt das Gerät mit.

Für die Verbindung bringt das Kobo-Tablet lediglich WLAN-n mit. Leider ist ein fehlendes UMTS-Modul gerade bei den kompakten 7-Zollern immer wieder ein Ärgernis. Ein Aussage über eine eventuell geplante 3G-Version konnte Kobo auf Nachfrage nicht machen. Allerdings gab der Hersteller bekannt, bereits an der Entwicklung von Android 4.1 Jelly Bean zu arbeiten. So haben Nutzer immerhin Aussicht auf die neueste Betriebssystem-Version.

Tablet-Oberfläche und erster Eindruck des Kobo arc

Kobo arc: Kindle-Fire-Konkurrent mit 64 GB Speicher für 300 EuroKobo arc mit 8, 16 oder 64 GB Speicher verfügbar Kobo hat für sein Tablet eine spezielle Oberfläche entworfen. Diese dient der Darstellung von E-Books und Multimedia-Inhalten und soll sich besonders leicht personalisieren lassen. Dafür bietet Kobo die Möglichkeit für den Nutzer relevante Themen wie Webseiten, Nachrichtenartikel, Filme und Bilder auf die Gallerien zu pinnen und so schnell zugänglich zu machen. Das System erkennt die gepinnten Themen und schlägt dazu passende Inhalte über die sogenannte "Discovery Ribbon" vor.

teltarif.de konnte bereits vor der offiziellen Vorstellung der neuen Kobo-Produkte am Rande der IFA 2012 einen ersten Blick auf die Geräte werfen. Dabei machte die Oberfläche und die Möglichkeit das Tablet nach Belieben zu gestalten einen recht guten Eindruck. Ebenso konnte die Reaktionsgeschwindigkeit und die Displaydarstellung überzeugen. Ein ausführlicher Test steht allerdings noch aus.

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