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Kobo arc: Kindle-Fire-Konkurrent mit 64 GB Speicher für 300 Euro19.09.2012
11:42 E-Book-Reader-Hersteller bringt Tablets ab November auf den Markt
Von Rita Deutschbein
Anfang September hat der kanadische E-Book-Reader-Hersteller Kobo mit dem Kobo arc sein erstes Tablet für den deutschen Markt vorgestellt. Das Gerät ähnelt vom Prinzip dem Kindle Fire von Amazon und ist für das Surfen im Internet ebenso gedacht, wie für das Konsumieren von Multimedia-Inhalten. Anders als das Amazon-Tablet verfügt der Kobo arc allerdings über ein vergleichsweise offenes Android-4.0-Betriebssystem, das auch den Zugang zum Google Play Store erlaubt.
Ursprünglich wollte Kobo sein Tablet in den Speichervarianten 8 und 16 GB auf den Markt bringen. Nun kündigen die Kanadier mit einer 64-GB-Variante eine weitere Version des Gerätes an. Ab November soll der Kobo arc für 199,99 Euro (16 GB), 249,99 Euro (32 GB) bzw. 299,99 Euro (64 GB) offiziell erhältlich sein. Das Kobo arc im Detail
Der Touchscreen des Kobo arc löst mit 1 280 mal 800 Pixel und somit in HD-Qualität auf. Der Betrachtungswinkel beträgt laut Kobo 178 Grad, die Pixeldichte 215 ppi. Dank einer besonders widerstandsfähigen Oberfläche soll das Glas des Tablets vor Kratzern und kleinen Stürzen geschützt sein. Mit einem Gewicht von 364 Gramm liegt der Kobo arc dabei genau zwischen den Konkurrenten Amazon Kindle Fire (395 Gramm) und Google-Tablet Nexus 7 (340 Gramm). Auch eine 1,3-Megapixel-Kamera bringt das Gerät mit. Für die Verbindung bringt das Kobo-Tablet lediglich WLAN-n mit. Leider ist ein fehlendes UMTS-Modul gerade bei den kompakten 7-Zollern immer wieder ein Ärgernis. Ein Aussage über eine eventuell geplante 3G-Version konnte Kobo auf Nachfrage nicht machen. Allerdings gab der Hersteller bekannt, bereits an der Entwicklung von Android 4.1 Jelly Bean zu arbeiten. So haben Nutzer immerhin Aussicht auf die neueste Betriebssystem-Version. Tablet-Oberfläche und erster Eindruck des Kobo arc
teltarif.de konnte bereits vor der offiziellen Vorstellung der neuen Kobo-Produkte am Rande der IFA 2012 einen ersten Blick auf die Geräte werfen. Dabei machte die Oberfläche und die Möglichkeit das Tablet nach Belieben zu gestalten einen recht guten Eindruck. Ebenso konnte die Reaktionsgeschwindigkeit und die Displaydarstellung überzeugen. Ein ausführlicher Test steht allerdings noch aus. Weitere Meldungen zum Thema Kobo
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