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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2013 |
Leistungsschutzrecht: Abstimmung im Bundestag am Freitag25.02.2013
19:17 Google wehrt sich bis zum Schluss gegen umstrittenes Vorhaben
Von dpa / Hans-Georg Kluge
![]() Das umstrittene Leistungsschutzrecht wird auch Google betreffen - so es denn kommt. Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage im Internet könnte am Freitag im Bundestag verabschiedet werden. Der Gesetzentwurf steht für eine Debatte mit anschließender Abstimmung auf der Tagesordnung. Der umstrittene Gesetzesentwurf sieht vor, dass Internetanbieter, die automatisch Nachrichten von Verlagsseiten sammeln und darstellen, sich dafür von den Verlagen eine Lizenz besorgen müssen. Es zielt auf Suchmaschinenanbieter und Ersteller von kommerziellen Nachrichtensammlungen ab, nicht auf die Betreiber privater Internet-Seiten. Google: Unterscheidung zwischen Verlag und anderen Angeboten unmöglichVertreter von Suchmaschinenriese Google wandten sich heute bei einer Unterausschusssitzung im Bundestag vehement gegen das Gesetz. Googles Suchalgorithmus könne nicht zweifelsfrei zwischen Webseiten von Verlagen und anderen Internetangeboten unterscheiden, sagte Arnd Haller von Google Deutschland. "Das kann ein Robot nicht verstehen", betonte Haller. Man könne die im Gesetz geforderte Lösung nicht implementieren. Der Gesetzentwurf ist auch in der Koalition selbst umstritten. Der CDU-Rechtsexperte Siegfried Kauder meldete vergangene Woche verfassungsrechtliche Bedenken an und forderte weitere Beratungen. Die Presseverlage fordern ein solches Gesetz zum Schutz gegen die Verwendung ihrer Inhalte im Internet. Experte: Datenbankrecht sichere Verlage bereits abDer Rechtsexperte Gerald Spindler erklärte, er halte das Gesetz für überflüssig. "Wir haben schon genug symbolische Gesetze", sagte der Juraprofessor an der Universität Göttingen im Vorfeld des "Forums Justiz" in Erfurt. Die Leistungsrechte der Verlage seien bereits weitgehend vom Datenbankrecht gesichert. Die Verbände begründen ihre Forderungen nach einem Leistungsschutzrecht damit, dass Nachrichtenaggregatoren wie Google und andere Anbieter große Geschäfte machen, während sie quasi leer ausgingen. Eine Einigung mit Google nach dem Vorbild von Lösungen in Frankreich und Belgien wurde von den Verlegern abgelehnt. Weitere Meldungen zum Thema Leistungsschutzrecht
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