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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 10.03.2010 |
Inhaltsverzeichnis:
1. Bunte Kinderseiten und Kindersuchmaschinen 2. Weitere Tipps für ein kindgerechtes Internet
Oft steht das Internet als
Schmuddelecke da: Es wird vor bösen Jungs gewarnt, die Kindern
auflauern, vor Datenhaien und betrügerischen Firmen. Das stimmt alles
- doch gibt es im Internet noch viel mehr. Dort warten kunterbunte
Kinderseiten mit Spielen und Lerngeschichten auf kleine Nutzer. Es
gibt moderierte Chats, und Kindersuchmaschinen entführen in die weite
Kinder-Internetwelt. All das können Mädchen und Jungen entdecken und
dabei jede Menge über das weltweite Netz lernen. Das sollten sie
unbedingt, denn früher oder später müssen sie damit umgehen können.
Wann geht es los? Können oder sollen schon Fünfjährige surfen? Das lässt sich - wie so oft bei der Erziehung - nicht pauschal beantworten. "Man sollte Kinder an das Internet heranführen, wenn sie anfangen, sich dafür zu interessieren", sagt Gabriela Becker vom Verein Internet-ABC in Düsseldorf, hinter dem die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen steht. ![]() Vater und Sohn surfen im Internet Bild: Vodafone Doch das setzt zweierlei voraus: Erstens, dass die Eltern altersgerechte Internetseiten auswählen. Und zweitens, dass sie neben ihrem Kind sitzen und jeden Schritt im Internet begleiten. "Die müssen mit dem Kind über das Betrachtete sprechen und ihm zeigen, warum eine Seite möglicherweise nicht gut ist", erläutert Becker. Außerdem bräuchten gerade kleine Kinder Hilfe bei der Navigation, hat Christoph Gieger vom Deutschen Jugendinstitut in München beobachtet. Bis sich Kinder tatsächlich alleine im Internet bewegen können, vergeht einige Zeit. Gieger würde Kinder ab etwa acht Jahren alleine auf Kinderseiten surfen lassen - wobei Eltern bei auftauchenden Fragen in der Nähe sein sollten. Medienwissenschaftlerin Susanne Schneider von der Universität Erfurt rät, bis zum zwölften Geburtstag zu warten. Einig sind sie sich aber in einem Punkt: Einen eigenen Rechner mit Internetzugang im Zimmer braucht kein Kind.
Webseiten für Kinder sollten werbefrei sein
Ein Qualitätszeichen sei auch, wenn die jungen Nutzer vom
Kinderbereich nicht direkt ins Erwachsenen-Web kommen. "Da sollte
eine Seite zwischengeschaltet sein", sagt sie. Der Verein Erfurter
Netcode hat ein Siegel entwickelt, das gute Kinderseiten auszeichnet. Unter www.seitenstark.de haben sich
renommierte Kinderseiten zusammengeschlossen. 1 2
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