FTTH

Telekom baut Glasfasernetz in Kiel aus

28 000 Haushalte in der Landeshauptstadt bekommen FTTH
Von mit Material von dpa
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Die Kieler Innenstadt: Teile werden mit FTTH versorgtDie Kieler Innenstadt:
Teile werden mit FTTH versorgt
Kiel soll bis Ende des Jahres zu den Städten mit superschnellen Internet-Verbindungen in Deutschland gehören. Für den Ausbau eines entsprechenden Glasfaser-Netzes der Telekom wurde heute im Stadtteil Elmschenhagen der erste Spatenstich gesetzt. "Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht", sagte Kiels Bürgermeister Peter Todeskino. Das neue Glasfaser-Netz sei eine "bedeutende Investition in die Infrastruktur der Stadt".

Von dem Ausbau profitieren den Angaben zufolge mehr als 28 000 Haushalte in insgesamt sieben Stadtteilen. Dabei handelt es sich um Suchsdorf, Wik, Mettenhof, Neumühlen-Dietrichsdorf, Holtenau, Elmschenhagen-Süd und Ellerbeck-Wellingdorf. Allerdings werden auch innerhalb dieser Stadtteile nur bestimmte Straßenzüge ausgebaut. Welche das sind, können Nutzer auf einer Internetseite der Telekom nachschauen.

Hauseigentümer können sich kostenlos anschließen lassen

Mit der neuen Technik können Daten in Lichtgeschwindigkeit und deutlich schneller als bei DSL-Anschlüssen übertragen werden. Ermöglicht werden sollen im ersten Schritt Anschlüsse mit bis zu 200 MBit/s. Technisch können die Glasfaseranschlüsse jedoch weitaus höhere Datenraten bereitstellen. Das neue Netz wird von der Telekom in verschiedenen Städten ausgebaut. Lediglich Münster und Erlangen waren zusätzlich geplant, werden aber doch nicht ausgebaut. Auch ein Ausbau in Kiel war bis vor kurzem noch unsicher. Die notwendige Zahl der Vorverträge wurde jedoch erreicht, so dass sich ein Ausbau für die Telekom rechnet.

In der Landeshauptstadt sollen unter anderem 1 300 Kilometer Glasfaser verlegt werden. Bis Ende 2012 soll der Netzausbau fertig sein. Wer sein Haus noch kostenlos daran anschließen lassen möchte, kann sich den Angaben zufolge bis Ende August von der Telekom in die Planungen aufnehmen lassen. Der Anschluss beinhaltet noch keinen Vertrag, sondern ermöglicht der Telekom nur, die Leitung ins Haus zu legen. Erfolgt diese Erlaubnis zu spät, so wäre ein späterer Anschluss durch die Telekom mit hohen einmaligen Kosten verbunden.

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