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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
KEF blockiert erneut Gebührenmittel für Neustart von DAB31.01.2010
11:48 ARD stehen aber Gelder für neue Projekte zur Zukunft des Hörfunks zur Verfügung
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der
Rundfunkanstalten
(KEF)
blockiert weiter einen Neustart des digital-terrestrischen
Hörfunks (DAB) in Deutschland. In ihrem 17. Bericht stellt die KEF fest, dass
die Mittel für die Projektanträge der
ARD und des
Deutschlandradios zum
Digitalen Hörfunk von der Kommission
nicht freigegeben werden. Unter anderem wird fest gestellt, dass
die ARD nur unzureichende
Aussagen zu künftigen Programmangeboten und dem Mehrwert gegenüber UKW
gemacht habe. Ferner wurde bemängelt, dass es nicht
gelungen sei einen Konsens mit den privaten
Hörfunkveranstaltern herbeizuführen, erst recht nach dem
Rückzug
der im VPRT
organisierten Privatsender.
Von den gekürzten
Mitteln stünden der ARD 42 Millionen Euro weiterhin für neue Projekte zur Zukunft
des Hörfunks wie etwa DVB-T-Radio zur Verfügung. Hiervon will
die ARD jedoch keinen Gebrauch machen, sondern stur an einer
Weiterentwicklung des DAB-Hörfunks fest halten.
Möglicherweise wird auch für das kommende Jahr
ein neuer Projektantrag für DAB bei der KEF eingereicht.
Sachsen wagt Ausschreibung für nationale und regionale DAB-BouquetsInwiefern aufgrund der erneuten KEF-Absage, aber auch der aktuellen Wirtschaftskrise, die bundesweite Ausschreibung eines nationalen Bouquets für DAB Sinn macht, bleibt umstritten. Branchenkenner befürchten, dass es aus dem Privatfunklager keine oder nur maximal eine Handvoll Bewerber geben könnte. Neben weiteren Bundesländern hat jetzt auch die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM) die Ausschreibung für das bundesweite Ensemble veröffentlicht. Im Freistaat geht man sogar noch weiter und hat zusätzlich eine regionalisierbare landesweite T-DAB-Bedeckung ausgeschrieben. Diese DAB-Bedeckung umfasst die halbe Kapazität eines Kanals im Band III. Die andere Hälfte wurde dem Mitteldeutschen Rundfunk für einen begrenzten Zeitraum überlassen und kann zu gegebenem Zeitpunkt für weitere Hörfunkprogramme oder vergleichbare Telemedien zur Verfügung gestellt werden. Im Einzelnen stehen der Block 11A im Direktionsbezirk Leipzig, der Block 12A im Direktionsbezirk Chemnitz und der Block 9A im Direktionsbezirk Dresden zur Verfügung. Bis zu vier Sender könnten im herkömmlichen, bis zu acht Sender in der Weiterentwicklung DAB+ ausgestrahlt werden - zumindest auf dem Blatt. BR baut zweites DAB-Sendernetz ausAnders laufen die DAB-Uhren nur in Bayern. Der Bayerische Rundfunk baut ein zusätzliches Sendernetz im digitalen Radio auf. Wie aus einer technischen Publikation hervorgeht, soll ab April 2010 im Kanal 11D gesendet werden. Ausgestrahlt werden sollen die Programme Bayern 1, Bayern 3 und B5 Aktuell. Der Aufbau des Sendernetzes erfolge sukzessive. Bislang werden bereits BR-Programme im Kanal 12D gesendet. Im Kanal 11D sind Sendeleistungen bis zu 10 Kilowatt möglich, was auch einen einwandfreien Empfang innerhalb von Räumen ermöglicht. Anzeige:
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