![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Eugene Kaspersky: Die Ruhe vor dem Sturm05.10.2009
12:48 Smartphones geraten zunehmend ins Visier der Cyberkriminellen
In einem Interview am Rande der
ITU Telecom World 2009
erläuterte Eugene Kaspersky, Gründer des bekannten
Internet-Sicherheits-Anbieters
Kaspersky Lab, die Situation bezüglich Viren und Trojanern auf
Smartphones: Dort hinkt die Entwicklung
zehn Jahre hinter der auf PCs hinterher.
Gründe hierfür gibt es mehrere: So werden auf Smartphones
noch nicht so viele für Cyberkriminelle attraktive Anwendungen wie
Online-Banking ausgeführt. Zudem sind die Täter oft faul: Wozu
sich mit einem neuen - wenn auch ähnlichen - System auseinandersetzen,
wenn man mit den wohlbekannten Angriffen im Internet- und PC-Bereich
bei geringem Risiko viel Geld verdienen kann?
Relevant sind für Kaspersky derzeit vor allem zwei Angriffsszenarien: Diebstahl von Smartphones inklusive der darauf befindlichen vertraulichen Daten, sowie Trojaner, die gezielt SMS an Premium-Nummern schicken. Letztere vergleicht er mit den vor zehn Jahren im Internet- und PC-Bereich üblichen Trojanern, die Internetzugangsdaten ausspionierten. Beide würden letztendlich über die Abrechnungssysteme der Anbieter zu Vermögensverschiebungen führen. Mit dem vorgenannten Vergleich bekräftigt Kaspersky seine Aussage, dass die Malware im Smartphone-Bereich im Vergleich zur PC-Welt zehn Jahre zurückliegt. Er erwartet aber, dass sich auch im Smartphone-Bereich offene und unsichere Systeme wie Windows Mobile oder Google Android durchsetzen werden, während geschlossene Systeme wie Apple Mac OS X oder RIM OS auf Blackberrys künftig an Nutzern verlieren werden, da aufgrund deren restriktiven Umgangs mit Entwicklern künftig weniger Anwendungen für diese entwickelt werden. Und mit den offenen Systemen werden dann auch die aus der PC-Welt bekannten Probleme kommen. Mobilfunk-Netzbetreibern ist die Gefahr laut Kaspersky noch nicht bewusst. Auch hier sieht er zehn Jahre zeitlichen Versatz: Wenn man um die Jahrtausendwende einen Internet-Provider darauf ansprach, E-Mail auf Viren, Malware und Trojaner zu filtern, waren diese dazu nicht bereit. Sie fürchteten, Nutzer zu verlieren, die Angst haben, dass ihre E-Mail "mitgelesen" wird. Heute seien solche Systeme selbstverständlich geworden. Im Mobilfunk-Bereich ist das Umdenken diesbezüglich aber noch im Gang. Weitere Meldungen zur ITU Telecom World 2009
11.10.09 - Telekommunikation: Klimakiller oder Retter im Notfall? |
|||||||||||||||||||||||
- Prepaid-UMTS-Surfstick von Fonic jetzt für 59,95 Euro erhältlich
- Watchphone: LG GD910, das Handy in der Armbanduhr, kommt
-
Die Win7-Box im Blick
-
Wie man den Eee PC 1005HA öffnet
- Google-Ad-Anzeigen kündigen neue MacBooks und Mac minis an
- DSL-Kunden von envacom klagen über Zugangs-Probleme
- Deutsche Telekom geht gegen Vertriebspartner vor
- Afrika wird mobil: ITU Telecom World 2009 eröffnet
- wkw-Mobil: Neuer Handy-Tarif mit Surf-Flatrate ab heute erhältlich
- Vor- und Nachteile von Prepaid und Vertragstarifen im Mobilfunk
- fioon mit neuer Aktion für mobile Internet-Flatrate
- Eugene Kaspersky: Die Ruhe vor dem Sturm
- Zwei Drittel der deutschen Netzsurfer sind Computerspieler
- LOOP-Flatrate für Neukunden weiterhin zwei Monate kostenlos
- Cyberkrimi 2.0: Trojaner als Werkzeug von Bankräubern
- IBM greift Google mit Online-Mail-Service für Unternehmen an
- Eine Datenbank für alle Telefonnummern weltweit
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage
| Netzbetreiber: | ||
|
Vodafone o2 Germany |
||
| Service-Provider (Auswahl): | ||
|
Blau freenetMobile Fonic klarmobil simply Tchibo |
||
| Alle Firmen in der Übersicht. | ||