Nach der Serie angeblich explodierter iPhones in Frankreich hat der Hersteller Apple Vermutungen zu Problemen mit den eingebauten Akkus zurückgewiesen. Bis heute gebe es keinen Vorfall, bei dem eine Überhitzung der Batterie nachgewiesen worden sei, erklärte die Apple-Europazentrale heute. "Die iPhones, deren Bildschirm kaputt gegangen ist und die wir untersucht haben, zeigen bisher in allen Fällen, dass dies durch einen äußeren Druck auf das iPhone passiert ist." Apple gab die Zahl der Fälle, die von Apple untersucht wurden, mit "weniger als zehn" an.
In Frankreich haben in den vergangenen Wochen bisher elf Kunden angegeben, ihr iPhone
habe plötzlich Risse im Bildschirm bekommen. In zwei Fällen erhielten Nutzer nach eigenen Angaben herumfliegende Splitter der Displays ins Auge. Die französischen Behörden haben eine Untersuchung dazu gestartet. Die EU-Kommission forderte zudem die Mitgliedsstaaten auf, ähnliche Fälle zu melden. In Deutschland ist bis heute kein einziger solcher Fall bekannt geworden. Die Serie hatte mit Berichten aus den USA und Großbritannien über angeblich überhitzte Apple-Musikplayer vom Typ iPod begonnen.
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