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Kabel Deutschland startet im März mit Video on Demand

Kunden brauchen keinen Kabel-Deutschland-Internetanschluss
AAA

Kabel Deutschland wird bald Video on Demand anbieten.Kabel Deutschland wird bald Video on Demand anbieten. Schon bald wird Kabel Deutschland seinen Kunden auch Video on Demand anbieten. Das gab das Unternehmen im Rahmen der CeBIT in einem Pressegespräch bekannt. Derzeit laufen entsprechende offene Beta-Tests in Hamburg, Berlin und München. Der reguläre Start wird diesen Monat erfolgen. Dabei nutzt Kabel Deutschland sein eigenes Kabelnetz zum Ausliefern der Bilddaten, der Rückkanal erfolgt über eine Internetleitung. Bemerkenswert: Es muss sich dabei nicht um eine Kabel-Deutschland-Leitung handeln.

Um den Video-on-Demand-Dienst nutzen zu können, brauchen die Kunden einen digitalen HD-Recorder (HD-DVR). Dieser ermöglicht den Kunden auch Funktionen wie Timeshift und Pausen-Funktion im laufenden Programm. Auch die abgerufenen Videos sollen auf dem Gerät gepuffert werden. Allerdings soll die Pufferung derart schnell erfolgen, dass die Kunden nicht auf den Beginn des Filmes warten müssen. Weiteres Feature des Recorders, der aktuell von Sagem hergestellt wird: Er hat 4 Tuner. Der Kunde kann also beispielsweise drei Sender gleichzeitig aufnehmen und einen Kanal gucken oder vier Sender gleichzeitig aufnehmen.

Damit Video on Demand funktioniert, benötigt der Kunde einen Rückkanal. Dieser wird per Internet realisiert. Und auch die EPG-Daten kommen über diese Internet-Leitung. Kabel Deutschland empfiehlt, eine Leitung mit mindestens 6 MBit/s zu nutzen. Das TV-Signal kommt dann über das TV-Kabel-Netz zum Kunden. Angeboten werden sollen sowohl kostenpflichtige, aber auch kostenlose Filme. 70 Prozent sollen HD-Angebote sein. Auch 3D-Inhalte soll es geben. Zudem will Kabel Deutschland Shops anbieten, bei denen es möglich sein wird, direkt einzukaufen. Einer dieser Partner wird der Shoppingkanal HSE 24 sein.

Weiterer Ausbau mit 100 MBit/s geplant

Diesen Monat sollen, wie bereits berichtet, weitere Orte mit bis zu 100 MBit/s Bandbreite versorgt werden. Dabei handelt es sich um Augsburg, Leipzig, Ludwigshafen, Nauen und Nürnberg sowie die umliegenden Orte. Der weitere Ausbauplan sieht vor, dass etwa 80 Prozent der eigenen Versorgungsgebiete mit diesen schnellen Anschlüssen auf DOCSIS-3.0-Standard versorgt werden sollen. In den übrigen Bereichen würde sich ein Ausbau voraussichtlich nach wirtschaftlich nicht lohnen. Jedes einzelne Anschlussgebiet würde jedoch geprüft. 20 Prozent der Neukunden würden bereits einen solchen Highspeed-Anschluss buchen.

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