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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.06.2013 |
Medien: Kein Verkauf, sondern Börsengang bei Kabel Deutschland21.02.2010
14:59 Kaufgebote in den letzten Wochen waren offenbar zu niedrig
Von dpa / Martin Müller
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland
(KDG) steht nach britischen Medienberichten vor einem Börsengang.
Die US-Beteiligungsgesellschaft Providence als Haupteigentümer habe
sich demnach gegen einen Verkauf entschieden und mehrere
Übernahmeangebote ausländischer Investoren abgelehnt. Providence war
für eine Stellungnahme am Sonntag nicht zu erreichen. Auch der
Kabelnetzbetreiber wollte keinen Kommentar abgeben.
Mit dem Börsengang will Providence den Medienberichten zufolge
etwa eine Milliarde Euro einspielen, gleichzeitig aber
Haupteigentümer bleiben. Wann dies geschehen soll, blieb unklar. Die
Finanzinstitute Morgan Stanley, Deutsche Bank, UBS und JP Morgan
seien damit betraut. Der Schritt solle in den kommenden Tagen
bekanntgegeben werden.
In den vergangenen Wochen war über ein Bieterrennen spekuliert worden. Mindestens fünf Interessenten sollen Gebote in Höhe von rund sechs Milliarden Euro für KDG abgegeben haben - zu wenig, befand die Beteiligungsgesellschaft mit Sitz im US-Staat Rhode Island. Der Umsatz des Kabelnetzbetreibers kletterte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 mit Ende zum 31. März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente KDG 23,1 Millionen Euro - nach einem Verlust von 46,8 Millionen Euro im Vorjahr. Viel Bewegung im KabelnetzIm deutschen Kabelnetzmarkt ist derzeit reichlich Bewegung. BC Partners, die auch für KDG ein Gebot abgaben, verkauften kürzlich ihre Beteiligung bei Unitymedia an Liberty Global. Dieser Investor ist wiederum an dem Anbieter Kabel Baden-Württemberg interessiert. Vor Monatsfrist mutmaßten Analysten von Sal. Oppenheim, Kabel Deutschland könnte auch durch klassische Telefongesellschaften, namentlich KPN bzw. E-Plus übernommen werden, um die Stellung des Anbieters im Festnetz deutlich zu verbessern. Zudem ist nach Angaben der Analysten eine Übernahme durch Vodafone möglich. Anzeige:
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