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Kabel Deutschland: Fernsehen-Zukunft liegt bei HDTV

Nachfrage an Video-on-Demand-Angeboten wächst ebenfalls
Von mit Material von dpa
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HDTV bei Kabel DeutschlandHDTV bei Kabel Deutschland Die Nachfrage nach Fernsehprogrammen in HD-Qualität bleibt für den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland in den nächsten Jahren der Wachstumstreiber. Dagegen seien mobiles oder dreidimensionales Fernsehen kaum gefragt, sagte Technikvorstand Lorenz Glatz der Wochenzeitung "VDI Nachrichten". "Die Nachfrage nach digitalem und HD-Fernsehen steigt, was wohl auch an den immer größeren Flachbildschirm-Diagonalen in den Wohnzimmern liegt. Wir verzeichnen die stärkste Nachfrage nach HDTV, zeitversetztem Fernsehen und schnellem Internet", sagte Glatz.

Fast die Hälfte der befragten Zuschauer wünschten sich mehr HDTV. Dank HDTV mache sein Unternehmen im Fernsehbereich seit zwei Quartalen wieder Gewinn. Kabel Deutschland habe auch 3D-Sendungen im Angebot, "aber die Kundenreaktionen zeigen, dass 3D noch kein großes Thema ist."

Junge Leute setzen auf hochauflösende Bilder und Video-on-Demand

Kabel Deutschland hat die Online-Umfrage bei dem Marktforschungsinstitut SSI Survey Sampling International in Auftrag gegeben. Dabei wurden insgesamt 1 000 Personen ab einem Alter von 18 Jahren im Verbreitungsgebiet von Kabel Deutschland befragt. Davon haben 20 Prozent der Befragen HDTV als eine wesentliche Entwicklung in der TV-Geschichte bezeichnet. 32 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sowie 20 Prozent der 55-Jährigen empfinden HDTV als wichtig. Aber auch die Verschmelzung von Internet und Fernsehen findet bei immerhin 16 Prozent der befragten Personen großen Anklang. Als eine "revolutionäre TV-Entwicklung" empfinden 21 Prozent der 45- bis 54-Jährigen die Zusammenführung beider Medien.

Die Nachfrage an Inhalten per Video-on-Demand wird laut der Umfrage ebenfalls größer. So wünschen sich 39 Prozent der Befragten ein größeres Video-on-Demand-Angebot und die Möglichkeit zum zeitversetzten Fernsehen. Ein Interesse an den 3D-Inhalten zeigten nur 14 Prozent - davon legen immerhin 26 Prozent der 25- bis 32-Jährigen einen großen Wert auf dieses Feature.

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