Breitband

KA-Sat in Betrieb: Flächendeckend bis zu 10 MBit/s verfügbar

Private und professionelle Internet-Zugänge ab sofort nutzbar
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KA-Sat hat den Betrieb aufgenommenKA-Sat hat den Betrieb aufgenommen Knapp fünf Monate nach dem Start des Satelliten ins All nimmt der neue Breitband-Satellit KA-Sat heute seinen Betrieb auf. Nach umfangreichen Tests des Systems schaltet Eutelsat als Betreiber nun die ersten Kunden auf das Livesystem. Damit kann nun ganz Europa über das Tooway-System mit Datenraten von bis zu 10 MBit/s versorgt werden. Für professionelle Lösungen sind sogar noch weitaus größere Datenraten möglich.

Die Eutelsat Breitbandtochter Skylogic steuert und überwacht den Betrieb von Tooway. Das Empfangsgerät besteht aus einer Satellitenantenne (77 Zentimeter) und einem Modem zum Anschluss an den PC oder einen Mac via Ethernet oder WLAN. Verbraucher können die Installation wahlweise durch Fachhändler oder selbständig durchführen. Hierzu wird die Satellitenantenne mit einem integrierten Signalgeber oder einer Applikation für das iPhone auf die exakte Elevation der Satellitenposition 9 Grad Ost ausgerichtet. Nach dem Anschluss des Modems an das Terminal erfolgt die Aktivierung.

Professionelle Lösungen mit 50 MBit/s Downstream geplant

KA-Sat deckt zudem den professionellen Bedarf nach großvolumigen und bandbreitenintensiven Lösungen. So werden private Network-Anwendungen, Breitbandinternet für Unternehmen und Institutionen, Back-Up Dienste und Remote Monitoring (SCADA) angeboten. Für entsprechende Nutzungsszenarien bietet Tooway Geschwindigkeiten von bis zu 40 MBit/s im Downlink und 10 MBit/s im Uplink. Im Rahmen einer weiteren, demnächst verfügbaren Ausbaustufe stehen künftig bis zu 50 MBit/s im Downlink und 20 MBit/s im Uplink bereit.

KA-Sat bietet Profi-Anwendern auch die Möglichkeiten für SNG-Dienste (Satellite News Gathering) inklusive HD. Dabei handelt es sich um die Zuspielung von TV-Signalen. Hierbei kommen leichte, mit dem Tooway-Basismodem verbundene, einfach zu transportierende Uplink-Antennen zum Einsatz. Über ein Internet-basiertes System können TV-Sender und Nachrichtenagenturen benötigte Kapazitäten künftig automatisch einplanen und buchen. Anbieter von TV- und Übertragungsdiensten profitieren zudem von der Spotbeamabdeckung der KA-Sat-Architektur. Sie können Sendeinhalte und Programme für regionale und lokale TV-Sender oder Unternehmens-TV-Netze über einzelne oder viele Beams verteilen.

KA-Sat wurde von Astrium für Eutelsat gebaut. Das Konzept basiert auf einer Nutzlast von 82 Spotbeams, die mit 10 Bodenstationen verbunden sind. Dies ermöglicht eine 20fache Mehrfachnutzung der Frequenzen und bringt die Gesamtleistung des Satelliten auf über 70 GBit/s.

Tarife im Überblick

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