Musik-Flatrate

Juke: Musik-Flatrate mit 13 Millionen Songs für 9,99 Euro

iTunes- und simfy-Konkurrent ab sofort verfügbar
Von der IFA in Berlin berichtet mit Material von dpa
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Juke: Musik-Flatrate mit 13 Millionen Songs für 9,99 EuroJuke: Musik-Flatrate mit 13 Millionen Songs für 9,99 Euro Deutschland hat einen neuen Musik-Dienst im Internet: Pünktlich zur IFA hat Juke seinen Dienst aufgenommen. Der Dienst, hinter dem die Media-Saturn-Holding steht, verspricht 13 Millionen Songs, die per Internet verfügbar sein sollen. Juke - erreichbar unter myjuke.com - soll die Musik von 80 000 Labels umfassen, darunter alle Majors.

Der Zugriff auf die Songs funktioniert sowohl über den Browser am Rechner als auch mobil per App auf Android- und iOS-Geräten. Auch die Streaming-Systeme von Sonos sollen Juke den Angaben zufolge bald unterstützen. Am Rechner muss man zum Hören der Songs online sein. Beim Verwenden der Smartphone-Apps soll Musik auch offline verfügbar sein. Die Songs werden mit dem Audiocodec Dolby Pulse komprimiert, dessen Kompressionsrate besser sein soll, als vergleichbare Codecs.

Kein kostenloses Abo mit Werbung geplant

Juke ist werbefrei und nicht kostenlos: Das Abo mit einer kurzen Laufzeit von einem Monat kostet monatlich 9,99 Euro. Juke bietet auch Abos mit drei und sechs Monaten Laufzeit ab, die aber kaum günstiger sind: Drei Monate kosten 29,50 Euro, sechs Monate 58 Euro. Bezahlt werden kann aktuell ausschließlich über eine Kreditkarte. Juke verzichtet nach eigenen Angaben bewusst auf einen werbefinanzierten Dienst, um den Nutzern "ein uneingeschränktes Musikerlebnis zu bieten". Aber: Wer sich erst einmal ein Bild vom neuen Dienst machen will, kann das nach der Registrierung kostenlos und unverbindlich für 14 Tage machen.

Auf den Smartphone-Apps sind natürlich nicht alle 13 Millionen Songs offline verfügbar, da das den Speicherplatz der Smartphones sprengen würde. Das Unternehmen verspricht aber, dass jene Musik, die die Nutzer zu Ihren persönlichen "MyJuke"-Favoriten hinzu gefügt haben, auch ohne Internet verfügbar sein soll.

Das betrifft auch die persönlichen Playlisten. Diese lassen sich sowohl im Internet als auch auf den mobilen Endgeräten editieren und werden in Echtzeit per Internet synchronisiert und stehen so auf allen Geräten zur Verfügung. Allerdings: Nur zwei Endgeräte dürfen gleichzeitig eingeloggt sein. Andernfalls muss sich der Nutzer erst auf einem Gerät ausloggen, bevor er ein weiteres nutzen kann. Im Moment ist die Gesamtanzahl der verknüpften Geräte auf fünf limitiert.

Mit dem neuen Dienst greift Media-Saturn über die 24/7 Entertainment, die der Betreiber von Juke ist, andere Musikdienste im Internet an. Dazu gehört neben iTunes von Apple auch der vom Preis und Funktionsumfang vergleichbare Dienst Simfy. Juke will in der Zukunft mehr bieten als diese Dienste. Man will die Musik zum Kunden bringen - egal, wo dieser sich befindet. Entsprechend soll Juke in Zukunft noch auf einer Vielzahl weiterer Endgeräte zur Verfügung stehen.

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