Ein 13-jähriger Schüler aus Stadtbergen bei
Augsburg hat mit einem Personen-Auffindungsprogramm für Handys einen
Sonderpreis bei "Jugend forscht" gewonnen. Nach Angaben des
Informationszentrums Mobilfunk (
IZMF)
funktioniert das
Programm des Achtklässlers so: Personen, die Angehörige oder auch
Gegenstände vermissen, schicken eine
Such-
SMS auf das mit dem
"X-Finder" ausgestattete
GPS-Handy,
das die vermisste Person bei
sich trägt. Das Programm sendet dann selbstständig eine SMS mit den
Aufenthaltskoordinaten des Gesuchten zurück. Über die Internetseite
"Google Maps" lasse sich dann genau bestimmen, wo sich der Gesuchte
aufhält.
Die Idee zu seinem Projekt habe der Gymnasiast durch seinen an
Alzheimer erkrankten Großvater entwickelt. Das Programm soll seiner
Großmutter helfen, Opa zu finden, wenn der sich verlaufen hat. Den
Praxistest habe das X-Finder-System mit dem Befehl "Follow moving
person" ("Folge der sich bewegenden Person!") bereits bestanden. Der
Gewinner will nach dem Abitur Informatik studieren.