Jubiläum

Jubiläum: Vor 35 Jahren kam das erste Tastentelefon auf den Markt

Der "Fernsprechtischapparat 751" schaffte jedoch noch nicht den Durchbruch
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FeTap 751Der FeTap 751 Das Tastentelefon feiert heute sein 35-jähriges Jubiläum: Am 15. November 1976 wurde es von der damaligen Deutschen Bundespost offiziell vorgestellt und Anfang 1977 offiziell eingeführt. Das Telefon hatte die Bezeichnung FeTap 751 - wobei FeTap für die sperrige Bezeichnung "Fernsprech­tischapparat" stand.

3,30 D-Mark Monatsmiete fielen für das erste Tastentelefon an, das von Siemens in Lizenz produziert und mit einem Tastenblock der Firma Hagenuk (Hanseatische Apparate­bau­gesellschaft Neufeldt & Kuhnke) versehen wurde. Das Telefon, das damals - wie auch die Vermittlungsstellen - nur das Impulswahlverfahren beherrschte, gab es in den Farben beige, weinrot, farngrün, orange, grün-marmoriert und rot-marmoriert. Heute selbstverständliche Komfort-Features wie Wahlwiederholung, Kurzwahlen oder ähnliches beherrschte das damals moderne Telefon nicht.

Nutzer verlangten weiter nach der Wählscheibe

Dem ersten Tastentelefon war jedoch kein überragender Erfolg vergönnt: Viele Nutzer bevorzugten nach wie vor die gewohnte Wählscheibe, so dass die Deutsche Bundespost Ende der 70er Jahre erneut ein Wählscheibentelefon auf den Markt bringen musste: den FeTap 791. Erst Anfang der 80er setzten sich Tastentelefone langsam durch.

FeTap 791Von den Kunden verlangt:
Das Wählscheibentelefon FeTap 791
Erst vor kurzem hatte das Telefon an sich sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert: Am 26. Oktober 1861 stellte der Erfinder Johann Philipp Reis, damals 27 Jahre alt, der Physikalischen Gesellschaft in Frankfurt seinen Fernsprecher vor.

Wählscheibe reloaded - per App

Übrigens: Wer beim Anblick des Wählscheibentelefons nostalgische Gefühle bekommt, kann diese auf Wunsch per App befriedigen. So sind im Android Market sowie bei iTunes entsprechende Wählscheiben-Apps zum Preis von 50 Cent beziehungsweise 79 Cent verfügbar.

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