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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 10.02.2012 |
Jolicloud 1.0 auf dem Aspire One 533 (mit Video)16.07.2010
10:33
Das auf Linux basierende Netbook-Betriebssystem Jolicloud ist nach Abschluss der Testphase nun in der Version 1.0 erhältlich. Über ein Jahr hat die Entwicklung gedauert, nun können sich die Nutzer des Systems endlich auf ein Update freuen. Nach Aussage des Herstellers, bekommen zunächst alle Nutzer die von Anfang an dabei waren Zugriff auf die neue Version. Auserwählte erhalten eine entsprechende Mitteilung auf der Update-Seite. Jolicloud ist ein freies Betriebssystem, das speziell für Netbooks entwickelt wurde und sich vor allem durch seine Cloud-Eigenschaften von anderen Systemen abheben möchte. Daten können sowohl auf der Festplatte, als auch in der "Wolke" abgelegt werden. Die Oberfläche des Systems ist stark an den Bildschirm von Smartphones mit seinen bunten Apps angelehnt und wird über diese verwaltet. Die Anzahl der bereits verfügbaren Anwendungen beziffert Jolicloud mit über 700. Bereits in das Betriebssystem integriert ist der Social Stream, womit Jolicloud Aktivitäten beispielsweise in Gmail, Facebook und Twitter zusammenfasst. Ein automatischer Updatevorgang sorgt dafür, dass immer die neuesten Betriebssystem- oder App-Versionen auf dem Netbook laufen. Was bringt die neue Version?
Das Besondere an der Version 1.0 ist wohl, das der Ubuntu Netbook Remix ausgetauscht wurde und die Benutzeroberfläche nun durch einen HTML5-Launcher gemanaged wird. Dieser macht es möglich, die Oberfläche von überall her quasi aus der Wolke heraus zu managen, ohne das man dabei auf das entsprechende Netbook zurückgreifen muss. Der Nutzer loggt sich dafür einfach in irgendeinen HTML5-Browser, wie beispielsweise Chrome, ein und kann dann seine Apps organisieren, vorhandene entfernen oder neue hinzufügen sowie seine Social-Media-Dienste einsehen. Neben dem verbesserten Interface bietet Jolicloud aber vor allem ein optimiertes Power-Management. Das Betriebssystem kooperiert dabei mit den Atom-Chipsätzen von Intel, taktet bei Bedarf die CPU herunter, um Akku-Leistung zu sparen oder setzt sie herauf, wenn mehr Leistung gefordert ist. Installation gelingt auch von Windows aus
Auf der Jolicloud-Homepage zeigt der Hersteller eine umfangreiche Liste von kompatiblen Netbooks. Als Grundvoraussetzungen gelten ein Display mit mindestens 7 Zoll Diagonale, eine der Auflösungen von 800 mal 480, 1024 mal 600 oder 1366 mal 768 Bildpunkten, ein Intel- oder AMD-Prozessor, eine Intel-, Nvidia- oder ATI-Grafikkarte sowie eine Internetverbindung. Wer sich für Jolicloud interessiert, hat die Wahl zwischen zwei Installationsvarianten: Direkt von Windows aus gelingt das Setup mit Jolicloud Express, ganz ohne Betriebssystem mit dem Jolicloud ISO. Eine Reihe weiterer aktueller Linux-Distributionen haben wir in einer aktuellen Übersicht zusammen gestellt. Erster Eindruck im Video
Die Kollegen von Netbooknews hatten die Ehre, Jolicloud 1.0 als eine der ersten Nutzer herunterzuladen und zu testen. Installiert wurde das System auf dem Netbook Acer Aspire One 533. Nach eigenen Aussagen meint der Tester Sascha, dass Jolicloud "das schnellste OS, welches ich bisher auf einem Netbook testen konnte" ist. Alle Netbook-Komponenten wurden sofort erkannt und Anwendungen sowie Surf-Session waren schnell wie nie. Wie das ganze aussah, hat Sascha für alle Neugierigen dann auch gleich aufgenommen.
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- Antennagate beim iPhone 4: Auch andere Smartphones betroffen |
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