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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Afrika wird mobil: ITU Telecom World 2009 eröffnet05.10.2009
15:33 Sprache und Internet für alle
Vor 10 Jahren trat die Telekommunikationsbrache in Genf auf
der Telecom 99 mit dem Versprechen an,
das "information gap" zwischen den entwickelten und den sich
entwickelnden Ländern zu überwinden. Zum Teil ist ihr dieses tatsächlich
gelungen: So sind heute mehr Mobiltelefone in Afrika in Betrieb als
es 1999 weltweit waren. Doch immer noch hinkt Afrika
hinterher, insbesondere bei der Verbreitung von
Breitband-Internet. Die Hoffnung: Auch hier hilft der
Mobilfunk.
![]() UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon
Und so sind zahlreiche afrikanische Staaten als Aussteller
zur ITU Telecom World 2009
angereist: Nicht, wie sonst üblich, als Anbieter eines Dienstes
oder Produktes, sondern als Nachfrager. Sie wollen die Gelegenheit
nutzen, um auf Augenhöhe mit einer Industrie zu verhandeln, die
sie oft genug vergessen hat. Aber vielleicht ist gerade die aktuelle
Weltwirtschaftskrise eine gute Gelegenheit: In einer Zeit, in der
Mobilfunk-Netzbetreiber ihre Investitionspläne auf Einsparpotenziale
überprüfen, sind Ausrüster über jeden zusätzlichen Kunden froh, auch
dann, wenn er nur Basisdienste wie Sprache, SMS oder Internet-Zugang
in einfacher UMTS-Geschwindigkeit nachfragt.
Überschattet wird diese Veranstaltung der ITU, einer Unterorganisation der UNO, von einem Selbstmordanschlag auf ein Büro des Welternährungsprogramms in Islamabad heute Morgen. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon verurteilte diesen Anschlag auf das Schärfste. Ebenso hofft Ki-Moon auch auf dieser Konferenz auf weitere Fortschritte beim Weltklimaschutz: "We must seal the deal in Copenhagen".
Dr. Hamadoun Touré, ITU-Generalsekretär sieht
Internetsicherheit ("cyber security") als eine der wichtigsten
zu lösenden Aufgaben. So müssten unbedingt alle Länder eine Gesetzgebung
einführen, die Straftaten auch im Internet unter Strafe stellt:
"A crime is a crime everywhere".
Paul Kagame, Präsident von Ruanda, wiederholte den Appell, die
nicht oder unterverbundenen Regionen ebenfalls anzuschließen. Für sein Land
erklärte er, dass dieses die Wichtigkeit von Informations- und
Kommunikationstechnologien erkannt hat, und mit den Anbietern
zusammenarbeitet.
Wang Jianzhou von China Mobile stellte schließlich sein Unternehmen als Erfolgsmodell vor: Über eine halbe Milliarde Kunden, und eine Netzabdeckung von 98 Prozent Chinas. Die Zahl der SIM-Karten beträgt in China bereits 53 Prozent der Bevölkerung, in Großstädten gar über 100 Prozent. Über die Hälfte der Neukunden von China Mobile kommen mittlerweile aus ländlichen Gebieten. Weitere Meldungen zur ITU Telecom World 2009
11.10.09 - Telekommunikation: Klimakiller oder Retter im Notfall? |
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