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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Mit Apps und Tweets in den Urlaub: Neue Dienste für Reisende14.03.2010
16:58 Reiseveranstalter entdecken Vorteile der Apps und sozialen Netze
Abschalten im Urlaub war gestern. Heute ist
schon Einschalten angesagt, bevor der Flieger überhaupt abhebt. Denn
vor der Buchung recherchieren viele Reisende erst einmal im Internet
zu Zielen und Angeboten. Die Entscheidung für eine Tour fällt dann
oft nach Diskussionen in sozialen Netzwerken oder nach einem Besuch
auf einem Hotel-Bewertungsportal. Und gebucht wird vielleicht in der
Straßenbahn oder auf der Parkbank: Smartphones, anwenderfreundliche
Applikationen (Apps) und mobiles Internet machen's möglich.
Dass das alles keine Zukunftsmusik mehr ist, hat jetzt die Reisemesse ITB in Berlin gezeigt. Dort bekamen die "Mobile Travel Services" in diesem Jahr erstmals einen eigenen Bereich. Dabei geht es nicht mehr nur um Webseiten, die an kleine Displays angepasst sind. Bei denen sei oft mühsames "Durchwurschteln" nötig, sagte der Berater Hagen Sexauer vom Unternehmen Sempora Consulting. Apps dagegen "haben einen viel intuitiveren Zugang." Außerdem explodiere gerade der Absatz von Smartphones: "Der 'Switch' vom 08/15-Handy auf das Smartphone wird ein Selbstgänger sein", sagt der Experte voraus. Reiseveranstalter entdecken Vorteile von Smartphone-Apps
Flugplan, Buchung, Check-in und einen Zugriff aufs Meilenkonto: All das hat die Lufthansa in ihrer neuen App zusammengeführt. Die Air Berlin präsentierte auf der ITB ebenfalls ihre neue mobile Sitzplatzreservierung - und das Angebot, die Bordkarte aufs Handy schicken zu lassen. Lufthansa hat außerdem eine zweite App im Angebot: Über den "MemberScout" sollen Reisende Erfahrungen austauschen und sich Restaurant-, Einkaufs- und Hoteltipps geben. Auch ein standortbezogener Dienst ist vorgesehen: Wer möchte, kann sich seine aktuelle Position oder die der anderen Weltenbummler anzeigen lassen - aus Neugier oder auch für spontane Treffen. Die Buchungsplattform Hotel Reservation Service (HRS) mischt mit einer Buchungs-App namens "Hotels Now" mit. Geschäftsführer Tobias Ragge geht davon aus, dass sich das mobile Buchen zunächst bei Geschäftsreisenden durchsetzt und bald schon einen Anteil von 30 Prozent an allen Buchungen erreichen könnte. "Das mobile Web führt dazu, dass dieser Anteil erheblich steigen wird", sagt auch Michael Buller, Vorstand des Verbands Internet Reisevertrieb (VIR). Daten von Semporia zufolge gehen in Deutschland inzwischen 18 Millionen Menschen mehrmals täglich mobil ins Netz - und jeder Vierte buche bereits Hotels, ganze Reisen oder Tickets zwischen Tür und Angel.
Apps erscheinen fürs Apple iPhone zuerstDie meisten Apps erscheinen derzeit zuerst für das Apple iPhone. Meist folgen dann Versionen für Blackberrys, Android- und Symbian-Geräte. Ein touristisches App-Potpourri auf dem Smartphone werde sich beim Verbraucher aber nicht durchsetzen, glaubt Martin Thyssen vom Blackberry-Hersteller Research in Motion: "Die Schnittstelle zu Social-Media-Anwendungen wird fließend sein. Wir werden nur noch Anwendungen haben, die Funktionen vereinen." Vor allem der mobile Erfahrungsaustausch wird für Reisende immer wichtiger. Kaum ein Tourismusunternehmen kommt heute mehr ohne den ständigen Seitenblick in soziale Netzwerke oder auf Videoportale aus. "Die Kunden diskutieren, egal ob die Unternehmen zuhören oder nicht", erklärt Christine Petersen, Marketingchefin bei der Reisecommunity TripAdvisor. Hotels und Fremdenverkehrsämter von der Österreich Werbung bis zu Sri Lanka versuchen daher zunehmend, Informationen, die Diskussion und ihr Marketing mit eigenen Tweets und Fanseiten zu kanalisieren. Viele Unternehmen vergäßen aber, ihren Kunden zu antworten, kritisiert Petersen: "Twitter-Nutzer wollen den Dialog." Wie weit dieser in der digitalen Reisewelt gehen darf, ist noch offen. "Wir kommen so nah an den Gast heran wie nie zuvor", sagt zum Beispiel Olivier Harnisch, Vizepräsident der Hilton-Hotelgruppe in Deutschland und der Schweiz. Das Unternehmen bietet bereits die Buchung per App an und denkt über neue Funktionen wie die Steuerung des Lichts im Zimmer per Handy nach, aber auch über standortbezogene Dienste, sagt Harnisch: "Ich kann mir vorstellen, dass ein Kunde ein Angebot für eine Behandlung bekommt, wenn er durchs Spa geht." Weitere News zum Themenspecial "Mobiles Internet"
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Mobiltelefone lassen sich mit kleinen zusätzlichen Programmen
gehörig aufpeppen. Beliebt sind Spiele, Navigationstools und
Messenger-Apps. Welche Onlineshops bieten was und welche
Hersteller ziehen nach?
Herunterladen ist Programm: App Stores für Handy-Software |
| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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