Beta 2

Test: iPhone und iPad drahtlos mit iTunes synchronisieren

Neue Software iOS5 Beta 2 schaltet den Datenabgleich über WLAN frei
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Die WLAN-Synchronisierung kann während einer herkömmlichen, kabelgebundenen iTunes-Synchronisation aktiviert oder auch wieder abgeschaltet werden. Danach sind iPhone bzw. iPad und der Computer ständig miteinander verbunden, wenn sich die Geräte im Netzwerk "sehen". Dabei können iPhone und iPad auch parallel mit iTunes verbunden sein, wie sich im Test gezeigt hat. Selbst die parallele Datensynchronisierung ist möglich, wobei es dabei im Test teilweise noch zu Fehlermeldungen kam.

Hängen das iPhone, das iPad oder der iPod touch am Ladekabel, so startet die drahtlose Synchronisierung automatisch, sobald iTunes gestartet wird. Ist das Smartphone, das Tablet oder der Multimedia-Player nicht mit dem Stromnetz verbunden, so muss der Datenabgleich manuell durchgeführt werden. Dazu genügt es, am Handheld im Menü Einstellungen - Allgemein - iTunes-Synchronisierung die Schaltfläche "Jetzt Synchronisieren" anzuklicken oder in der iTunes-Software auf "Sync" zu klicken.

Vergleich mit WLAN-Synchronisierung beim Windows Phone

Künftig drahtlose Software-Updates möglichKünftig drahtlose Software-Updates möglich Apple geht mit der WLAN-Synchronisierung somit noch einen Schritt weiter als Microsoft beim Windows Phone. Dort klappt der drahtlose Datenabgleich generell nur dann, wenn das Smartphone am Stromkabel hängt. Ansonsten lässt sich die Synchronisierung auch manuell nicht aktivieren. Bleibt zu hoffen, dass der Software-Konzern hier spätestens mit Veröffentlichung des für den Herbst angekündigten nächsten Windows-Phone-Updates nachbessert.

Mit iOS5 Beta 2 steht nun auch theoretisch die drahtlose Software-Aktualisierung für das iPhone, das iPad bzw. den iPod touch zur Verfügung. Aktuell wird beim Aufrufen des Menüs naturgemäß kein Update gefunden. Das könnte auch bis zum Ende der Beta-Phase so bleiben, zumal echte Updates unter iOS5 bislang nicht möglich sind und man stattdessen jeweils die neue Firmware installieren und dann ein Backup zurücksichern muss.

Weitere Änderungen in der neuen Beta-Software

iOS5 Beta 2 bringt die Standard-Hintergrundbilder zurück, die bereits aus früheren Firmware-Versionen bekannt waren. Diese waren in der ersten Beta-Version der neuen Software nicht vorhanden. Facetime und iMessage lassen sich nur zwischen Geräten mit dem gleichen Firmware-Stand nutzen. Wer beispielsweise die aktuelle Beta-Software nutzt, kann auf diesen Wegen nicht mit Nutzern kommunizieren, die noch iOS5 Beta 1 installiert haben.

Das Notification Center funktioniert gegenüber der ersten Beta-Version von iOS5 unverändert. Hierbei wurden beispielsweise Kalender-Benachrichtigungen automatisch reaktiviert, obwohl diese während der Nutzung der ersten Beta-Version abgeschaltet wurden. Alle anderen Einstellungen wurden übernommen.

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