Apples iPhone mit schwachem Verkaufsstart in China
04.11.2009 14:34
Der erwartete Ansturm blieb aus
Apples populäres iPhone hat in China unter anderem
wegen des sehr hohen Preises einen schwachen Start hingelegt. Die
Verkäufe in den ersten vier Tagen auf dem weltweit größten Mobilfunk-Markt
seien enttäuschend verlaufen, sagte Gene Munster, Analyst bei
Piper Jaffray heute der Nachrichtenagentur Bloomberg. Der
chinesische Provider China Unicom hatte in dem Zeitraum lediglich
5 000 Stück verkauft. In Nordamerika und Europa war das neue iPhone 3G
im vergangenen Sommer innerhalb von drei Tagen dagegen rund eine
Million Mal über die Ladentheken gegangen.
Apples iPhone war am vergangenen Freitag in China an den Start
gegangen und wird dort über den Provider China Unicom vertrieben.
Branchenbeobachter hatten zum Start mit rund einer halben Million
verkaufter Geräte gerechnet. Anders als in den westlichen Ländern
wird das iPhone in China ohne Wi-Fi-Funktion ausgeliefert, kostet mit
einem Preis von umgerechnet rund 1 000 Dollar allerdings ein
Vielfaches.
Munster schätzt, dass der Preis mittelfristig fallen wird und
Apple in seinem laufenden Geschäftsjahr (bis Ende September 2010)
noch ein bis zwei Millionen verkaufte iPhones in China verbuchen
dürfte. "Wir glauben, dass China sich als wichtigster Markt für das
iPhone entwickeln könnte." Bis dahin dürften allerdings noch ein bis
zwei Jahre vergehen.
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