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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 22.02.2012 |
Smartphone-Revolutionär: Das iPhone wird fünf Jahre alt08.01.2012
01:37 Bedienung und Appstore veränderten Smartphone-Markt tiefgreifend![]() Steve Jobs bei der Präsentation des ersten iPhone Ein Touch-Display und nur eine einzige Taste haben vor fünf Jahren eine ganze Branche durcheinandergewirbelt. Auf der MacWorld Expo in San Francisco präsentierte Apple-Gründer Steve Jobs am 9. Januar 2007 das erste Apple iPhone und rief damit die "Neuerfindung des Mobiltelefons" aus. Für einen Branchen-Neuling wie Apple ein gewagtes Ziel. Zunächst fielen die eigenen Prognosen auch vergleichsweise zurückhaltend aus. Rund zehn Millionen Stück wollte das Unternehmen in den ersten zwei Jahren verkaufen und damit ein Prozent des weltweiten Handy-Marktanteils gewinnen. Doch bereits am ersten Verkaufstag im Juli 2007 bildeten sich vor dem Apple Store in der 5th Avenue in New York und anderen Verkaufsstellen weltweit hunderte Meter lange Schlangen von erwartungsvollen Kunden. Das hatte es in der Geschichte des Mobiltelefons noch nicht gegeben. Bereits bestehendes Vertriebssystem machte das iPhone zum ErfolgBereits einige Jahre zuvor war Apple mit dem iPod ein genialer Streich gelungen. Der Musikplayer wirbelte die gesamte Musikbranche um. Neben dem minimalistischen Design der Geräte war es Apple-Gründer Steve Jobs als erstem gelungen, für ein attraktives Online-Angebot im iTunes Music Store alle großen - und nach dem Napster-Schreck bekanntermaßen wenig online-affinen Musikkonzerne - unter Vertrag zu bringen. Zusammen mit den iPods baute Apple ein bis dahin nicht dagewesenes Ökosystem aus digitalem Vertrieb und mobiler Nutzung von Musik auf, das nahtlos aufeinander abgestimmt war und bis heute als beispielhaft gilt. Bis 2007 hatten sich Mobiltelefone von vormals unhandlichen und schweren "Knochen" zu immer kleineren und handlicheren Geräten gewandelt. Allen gemeinsam war allerdings ein relativ kleines Display und die Telefon-Tastatur, über die man per Zweitbelegung mit Buchstaben auch SMS schreiben konnte. Die langsam aufkommende Nutzung des mobilen Internets hatte - im Bereich bezahlbarer Consumer-Handys - durch den geringen Platz auf den Displays deshalb klar abgesteckte Grenzen. Für Business-Kunden und zahlungswillige Privatanwender gab es allerdings schon seit einigen Jahren die wegweisenden Geräte der Nokia-Communicator-Serie und den Blackberry mit kompletter Tastatur und mit - für die damalige Zeit - ausgereiften Betriebssystemen zur Nutzung des mobilen Internets. Touchscreen und virtuelle Tastatur waren beim iPhone wegweisend
Obwohl das iPhone damals längst nicht an vorderster Front in der modernen Mobilfunktechnik mitspielte und zunächst nur den gegenüber UMTS deutlich langsameren Standard EDGE unterstützte, ebnete das Telefon dem mobilen Internet immerhin bei der Bedienung einen ganz neuen und komfortablen Weg. Und: Den Mobilfunk-Providern erschließen sich seither neue Einnahmequellen durch die mobile Datennutzung. Das war so attraktiv, dass sich erstmals ein Handy-Hersteller exklusive Partnerschaften mit einem Provider leisten konnte. Und, ebenfalls ein Novum, handelte mit Apple erstmals ein Gerätehersteller eine Umsatzbeteiligung bei der Datennutzung aus. Trotz technischer Schwächen und hohem Preis ein "must have"
iPhone 3G: Gerätepreis sinkt und Umsatzbeteiligung fällt weg
Gegenwind bekommt Apple derzeit von ganz anderer Seite: Mit viel Erfolg hat Google sein Smartphone-Betriebssystem Android auf den Markt gebracht. Über Kooperationen mit den großen Herstellern ist Android inzwischen zum am weitesten verbreiteten mobilen Betriebssystem aufgeschossen. Mit einem Marktanteil von zuletzt über 43 Prozent verweist Googles Plattform Nokias Symbian (22,1 Prozent) und Apples iOS (18,2 Prozent) laut Gartner auf die nachfolgenden Ränge. Krieg der Giganten: Patentstreitigkeiten verändern MarktgeschehenIm Markt mobiler Geräte gab es bis zum Markteintritt von Apple noch nie so viele Patentstreitigkeiten wie in den vergangenen zwei Jahren. Apple wirft - insbesondere den Herstellern von Geräten mit Android - massenhaft Patentverletzungen vor. Doch auch Apple hat den Erfolg von Android intensiv mitverfolgt: Optisch gibt es zwischen den beiden Betriebssystemen momentan so viele Übereinstimmungen, dass die Konkurrenten sich Apples Streiterei nicht mehr nur aus der Position des Angeklagten heraus anschauen. Einige Firmen haben mittlerweile gegenüber Apple erste gerichtliche Erfolge im Patentstreit erzielt, und ein Ende der Zwistigkeiten ist noch nicht absehbar. Obwohl der Kunde von Verkaufsverboten keinen Vorteil hat, haben diese Auseinandersetzungen den Markt mobiler Geräte in den letzten Jahren stark geprägt. Weitere Meldungen zum Thema Apple iPhone
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| RE: Nachteil von apple-abhängiger ... | dereinehalt | 26.01.12 10:59 | |||||||
| RE: iPhone und vielleicht noch HTC | dereinehalt | 26.01.12 10:56 | |||||||
| RE: Apple sollte Microsoft übernehmen! | dereinehalt | 26.01.12 10:44 | |||||||
| Apple sollte Microsoft übernehmen! | oberzobel | 25.01.12 17:56 | |||||||
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