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Test: Mobiles Internet mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Vodafone-Netz

In den vergangenen Tagen waren wir mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus unterwegs, um den mobilen Internet-Zugang im Vodafone-Netz zu testen. Wir berichten über unsere Ergebnisse, über die Konfigurationsmöglichkeiten und auch über technische Probleme.
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In der vergangenen Woche haben wir über die Erfahrungen berichtet, die wir bei der mobilen Internet-Nutzung mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom gemacht haben. Nun waren wir einige Tage im Rhein-Main-Gebiet unterwegs und haben den mobilen Internet-Zugang mit den beiden aktuellen Smartphone-Modellen von Apple im Mobilfunknetz von Vodafone getestet.

iPhone 6 und iPhone 6 Plus unterstützen LTE Cat. 4 und somit bis zu 150 MBit/s im Downstream bzw. 50 MBit/s im Upstream. Wie die Deutsche Telekom ermöglicht auch Vodafone den mobilen Internet-Zugang mit genau dieser maximalen Geschwindigkeit, so dass es sich durchaus lohnt, speziell Performance-Tests mit den neuen Apple-Smartphones durchzuführen. iPhone 5S und iPhone 5C waren nur für bis zu 100 MBit/s im Downstream geeignet.

Vodafone mit schlechterer Frequenzausstattung als die Telekom

iPhone 6 im LTE-Netz von Vodafone im TestiPhone 6 im LTE-Netz von Vodafone im Test Vodafone verfügt allerdings über keine LTE-Frequenzen im 1 800-MHz-Bereich und kann daher nur auf Kapazitäten im Bereich von 2 600 MHz zurückgreifen, um LTE Advanced anzubieten. In diesem Frequenzbereich sind die Ausbreitungsbedingungen allerdings deutlich schlechter als auf 1 800 MHz. So haben die Funkzellen eine geringere Reichweite, Hindernisse wie Häuser wirken sich massiv auf die Ausbreitung aus.

So hat sich Vodafone beim Ausbau seines LTE-Netzes zunächst vor allem auf den Frequenzbereich um 800 MHz konzentriert. Dieser wird nicht nur auf dem Land, sondern auch in Städten genutzt, um eine Basisversorgung zu gewährleisten. Vorteil sind gute Ausbreitungseigenschaften. Allerdings steht hier - wie auch bei Telekom und o2 - nur ein 10-MHz-Block zur Verfügung, der maximal Bandbreiten um 73 MBit/s ermöglicht.

Unterwegs in Frankfurt am Main und Umgebung

LTE wird mit eingelegter Vodafone-Karte als 4G bezeichnetLTE wird mit eingelegter Vodafone-Karte als 4G bezeichnet Wie haben die Performance sowohl im Stadtgebiet von Frankfurt am Main als auch im Umland der Main-Metropole untersucht. Dabei haben wir wechselweise das iPhone 6 mit 4,7 Zoll großem Touchscreen und das iPhone 6 Plus mit 5,5-Zoll-Display eingesetzt. Dabei waren die Ergebnisse bei der mobilen Internet-Nutzung jeweils sehr ähnlich, so dass wir diese nicht getrennt aufführen.

Die Nano-SIM von Vodafone wurde von beiden iPhone-Modellen automatisch erkannt. Kein Wunder, denn seit vier Jahren zählt der Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber zu den offiziellen Partnern von Apple bei der Vermarktung des iPhone mit Vertrag. Das bedeutet wir mussten uns um die Konfiguration des Daten-Zugangs nicht kümmern. Alle Einstellungen wurden anhand der eingelegten SIM-Karte automatisch vorgenommen.

Auf Seite 2 erfahren Sie, warum es im Vodafone-Netz sinnvoll ist, dass sich der Internet-Zugang am iPhone auch manuell einrichten lässt und wie die Performance während unseres Tests aussah.

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