iPhone-Test

Test: Mobiles Internet mit iPhone 6 im virtuellen Netz von simquadrat

Nach den vier deutschen Mobilfunknetzen haben wir iPhone 6 und iPhone 6 Plus auch im virtuellen Netz von sipgate bzw. simquadrat getestet. Wir berichten über die Ersteinrichtung, weitere Konfigurationsmöglichkeiten und unsere Erfahrungen während der Nutzung.
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In den vergangenen Wochen haben wir die mobile Internet-Nutzung mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus in den vier deutschen Mobilfunknetzen getestet. Eine Besonderheit haben wir bislang nicht berücksichtigt: Es gibt auch virtuelle Betreiber, die die Funkmasten eines "echten" Netzes mitnutzen, aber die dahinterliegende Technik selbst betreiben.

Vor vielen Jahren war Quam ein solcher Anbieter und auch vistream, das später unter dem Namen Telogic bekannt war, gehört längst der Geschichte an. Es gibt aber auch heute noch virtuelle Netzbetreiber, so zum Beispiel sipgate, das die Basisstationen des E-Plus-Netzes mitnutzt und so seine Angebote simquadrat für Privatkunden und sipgate team für geschäftliche Anwender realisiert.

Nano-SIM kann vom Nutzer selbst aktiviert werden

simquadrat mit iPhone 6 im Testsimquadrat mit iPhone 6 im Test Zum Abschluss unserer Testreihe mit den aktuellen Smartphones von Apple wollten wir wissen, wie die Geräte im Zusammenspiel mit einer Nano-SIM von simquadrat funktionieren. Besonders einfach macht es die sipgate-Marke Kunden, die noch eine Micro-SIM-Karte besitzen. Eine über den Support bestellte Nano-SIM ist in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen beim Empfänger und die Umschaltung lässt sich über das passportgeschützte Kundenmenü der simquadrat-Webseite selbst vornehmen.

Das interessante an der Technik bei sipgate ist, dass es jederzeit auch möglich ist, wieder zur Micro-SIM zurückzukehren - beispielsweise wenn später ein Smartphone genutzt wird, das dieses Kartenformat erfordert. Die Betreiberkarten sind jederzeit im Netz eingebucht, haben aber keine Funktion, wenn sie keinem Account und somit keiner Rufnummer zugeordnet sind.

PIN-Abfrage standardmäßig abgeschaltet

Der APN für die Tethering-Funktion muss eingetragen werdenDer APN für die Tethering-Funktion muss eingetragen werden Nach dem Einlegen einer neuen SIM wird keine PIN abgefragt. Diese Sicherheitsfunktion ist bei simquadrat standardmäßig deaktiviert, lässt sich auf Wunsch aber einrichten. Dazu wird das Menü Einstellungen - Telefon aufgerufen, wo ganz unten der Punkt SIM-PIN zu sehen ist. Hier lässt sich der Schutz einschalten und die Nummer (standardmäßig 0000) auch ändern.

sipgate ist kein Apple-Partner zur Vermarktung des iPhone und demnach gibt es für das virtuelle Netz auch kein Betreiberprofil. Dennoch funktioniert der mobile Internet-Zugang sofort und ohne entsprechende Konfiguration. Einzig zur Nutzung des iPhone als WLAN-Hotspot müssen die APN-Daten eingetragen werden. Zwingend erforderlich ist jedoch die Buchung einer Datenoption. Ohne Tarif mit Datenoption ist der Internet-Zugang mit simquadrat nicht möglich. Einen GPRS-by-Call-Tarif gibt es nicht.

Auf Seite 2 verraten wir Ihnen, wie Sie die Einstellungen für die mobile Hotspot-Nutzung vornehmen können, welche weiteren Konfigurationsmöglichkeiten es gibt und welche Erfahrungen wir in der Praxis gemacht haben.

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