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Lieferengpass beim iPad Mini von Apple

Neues iPad mit Retina-Display dagegen zeitnah verfügbar
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Apple iPad MiniApple iPad Mini Seit dem vergangenen Freitag nimmt Apple Vorbestellungen für seine neuen iPad-Modelle entgegen. Bereits am kommenden Freitag werden das iPad Mini und das neue iPad mit Retina-Display in den Verkauf geschickt. Auch Deutschland gehört zu den Ländern, in denen die beiden Tablet-Modelle mit iOS-Betriebssystem gleich zum Start verkauft werden.

Wie immer beim Start neuer Apple-Produkte kommt es bereits jetzt zu ersten Lieferengpässen. Allerdings sind die beiden neuen iPads in der Version, bei der sich der Internet-Zugang nur über WLAN herstellen lässt, immer noch besser verfügbar als das iPhone 5 am ersten Wochenende nach der Freigabe der Vorbestellungen.

Besonders hoch ist offensichtlich die Nachfrage nach dem iPad Mini. Wer jetzt vorbestellt, wird dem Online-Store von Apple zufolge nicht am Erstverkaufstag bedient. Stattdessen soll das Gerät in etwa zwei Wochen versandfertig sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gerät in Schwarz oder Weiß, mit 16, 32 oder 64 GB Speicherplatz bestellt wird.

Interessenten, die ein iPad mit nur 7,9 Zoll großem Display kaufen möchten, werden demnach auch nicht davon abgeschreckt, dass der Verkaufspreis nun doch deutlich höher ausfällt als zunächst spekuliert wurde. Auch der nicht mehr ganz aktuelle Prozessor und der Verzicht auf ein Retina-Display schrecken die Käufer offenbar nicht ab.

iPad mit Retina-Display mit nur einer Woche Wartezeit

Die Wartezeit auf das neue iPad mit Retina-Display und 9,7 Zoll großen Touchscreen ist nicht ganz so hoch. Das Gerät soll innerhalb von einer Woche versandfertig sein, so dass die Lieferung bereits kurz nach dem offiziellen Verkaufsstart erfolgt, wenn man sein Tablet jetzt bestellt.

Das Interesse am neuen "großen" iPad ist demnach offenbar nicht ganz so groß. Das verwundert nicht, denn während es sich beim iPad Mini um ein neues Produkt handelt, ist das iPad mit Retina-Display eine Weiterentwicklung der bisherigen Apple-Tablets. Viele Interessenten dürften ein solches Gerät bereits besitzen und eine Neuanschaffung scheuen.

Der Vorteil des neuen iPad mit Retina-Display gegenüber dem iPad der dritten Generation ist allerdings auch vergleichsweise klein. So verfügt das Tablet über den vom iPhone 5 bekannten Lightning-Anschluss, über einen schnelleren Prozessor und eine verbesserte LTE-Schnittstelle. Diese nutzt in Deutschland jedoch - wie beim iPhone 5 - nur den Kunden der Deutschen Telekom etwas. Die Frequenzbereiche von Vodafone und o2 werden nicht abgedeckt.

Bis die iPads - egal ob Mini oder mit Retina-Display - mit integriertem Mobilfunk-Modem ihre Käufer erreichen, vergehen allerdings noch einige Wochen. Apple gibt im deutschen Online-Store eine Verfügbarkeit ab Ende November an. Auf der Keynote am Dienstag vergangener Woche war noch von einer Verzögerung von zwei Wochen gegenüber den Geräten, die ausschließlich eine WLAN-Schnittstelle für den Internet-Zugang besitzen, die Rede.

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