Apps

iPad-Start in Deutschland: AppStore und iBookstore freigeschaltet

Außerdem neue Applikationen für das Apple iPad verfügbar
Kommentare (601)
AAA

In acht Tagen kommt das Apple iPad in Deutschland offiziell auf den Markt. Im Vorfeld des Verkaufsstarts hat Apple jetzt den deutschen AppStore, der bisher schon für das iPhone und den iPod touch genutzt werden konnte, für das neue Multimedia-Tablet freigegeben. Bislang war am iPad nur der amerikanische AppStore verfügbar - auch dann, wenn man hierzulande ein importiertes iPad verwendet hat.

Neben Deutschland wurde der AppStore auch in weiteren europäischen Staaten für das iPad freigegeben. Darunter befinden sich auch Länder wie Österreich und die Niederlande, in denen das Tablet erst im Juli auf den Markt kommt. Wer bislang Applikationen zur Nutzung am iPad im deutschen AppStore beziehen wollte, musste das jeweilige Tool über die iTunes-Software am PC oder Mac ordern. Bei der jeweils nächsten Synchronisierung wurde das Programm auf das iPad übertragen. AppStore für das Apple iPadAppStore für Apple iPad

Schon gestern Abend bemerkten auch Besitzer des iPhone und des iPod touch Veränderungen im AppStore. So mussten neue Allgemeine Geschäftsbedingungen akzeptiert werden, bei denen der für das iPad gedachte iBookstore mit eingebunden wurde. Mit dem ab Sommer verfügbaren iPhone OS 4.0 soll der iBookstore auch auf dem iPhone nutzbar sein.

Die E-Books dürften auf fünf verschiedenen PCs bzw. Macs parallel genutzt werden. Für iPads, iPhones und iPods gibt es keine Begrenzung. Allerdings dürfen auf einem Endgerät nur Bücher aus maximal fünf verschiedenen iTunes-Konten installiert sein.

iWork für den Start in Deutschland vorbereitet

Die iWork-Applikationen, die zum iPad-Verkaufsstart in den USA zunächst nur in englischer Sprache verfügbar waren, stehen seit der vergangenen Woche mehrsprachig zur Verfügung. Auch in deutscher Sprache ist das Office-Paket von Apple für das iPad jetzt nutzbar. Bislang sind die Programme Pages, Keynote und Numbers allerdings nur im amerikanischen AppStore zu finden. Mit der Freischaltung im deutschen Store ist in den nächsten Tagen zu rechnen.

Neu für das iPad verfügbar sind auch die Multimessenger Fring und BeejiveIM. Fring erlaubt zusätzlich die Telefonie über Internet. Das Programm kann kostenlos im AppStore bezogen werden. BeejiveIM kostet dagegen im amerikanischen AppStore 5 Dollar. Wenig kundenfreundlich: Auch Anwender, die diesen Messenger bereits für das iPhone oder den iPod touch gekauft haben, werden erneut zur Kasse gebeten, wenn sie die HD-Version für das iPad verwenden möchten.

Online-Videorecorder Save.TV und Bong kündigen iPad-Angebote an

Nicht zuletzt bereiten sich auch die Online-Videorecorder Save.TV und Bong auf den bevorstehenden Europa-Start des iPad vor. So will Save.TV ein Premiumangebot mit der Bezeichnung Save.TV XL starten, bei dem die Bildqualität unter anderem für das Apple-Tablet optimiert ist und bei dem die Kunden unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügung haben.

Bong veröffentlicht nach eigenen Angaben in Kürze eine eigene iPhone-Applikation, die auch die für das iPad besser geeigneten Videos in hoher Auflösung unterstützt. Perspektivisch will der Anbieter auch eine separate Applikation für iPad-Besitzer über dem AppStore vertreiben.

Weitere News zum Apple iPad