Tablet-Test

iPad Air: Das neue Apple-Tablet mit iOS7 im Test

Gewicht, Formfaktor und Geschwindigkeit als Pluspunkte
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Seit dem vergangenen Freitag ist das iPad Air von Apple im Handel erhältlich. Das Tablet löst das im vergangenen Jahr auf dem Markt eingeführte iPad mit Retina-Display ab und kommt wie sein Vorgänger mit 9,7 Zoll großem Touchscreen. Dennoch ist das iPad Air schon auf den ersten Blick etwas anderes als die bisherigen Modelle des Apple-Tablets. Wir hatten das iPad Air bereits einem Hands-on unterzogen. In den vergangenen Tagen hatten wir nun die Möglichkeit, das Gerät einem ausführlichen Test zu unterziehen.

Apple iPad Air 4G

Das iPad Air ist - wie von Apple-Geräten gewohnt - sehr gut verarbeitet. Ansonsten fällt schon auf den ersten Blick das gegenüber den Vorgänger-Modellen deutlich schlankere Design auf. So erinnert das iPad Air eher an das iPad mini - mit dem Unterschied, dass es ein größeres Display besitzt. Der Touchscreen ist aber im Vergleich zu den bisherigen "großen" iPads deutlich näher an den Geräterand gerückt.

Deutlich leichter als der Vorgänger

iPad Air vor dem UnboxingiPad Air vor dem Unboxing Das iPad Air ist aber nicht nur schmaler, sondern mit 7,5 Millimetern auch immerhin 2 Millimeter dünner als das Apple-Tablet der vierten Generation. Vor allem aber ist es deutlich leichter als sein Vorgänger. Das erste iPad-Modell brachte je nach Ausstattung noch bis zu 730 Gramm auf die Waage. Beim iPad 2 drückte Apple das Gewicht auf rund 600 Gramm. Dann kamen die iPads der dritten und vierten Generation mit Retina-Display. Aufgrund eines deutlich größeren Akkus wurden die Tablets wieder etwa 50 Gramm schwerer.

Das iPad Air dagegen ist in der WLAN-Version nur noch 469 Gramm schwer. Die Geräte-Version mit zusätzlichem Mobilfunk-Modem bringt 478 Gramm auf die Waage. Damit ist das neue Tablet des amerikanischen Herstellers ein echtes Leichtgewicht unter den 10-Zoll-Tablets geworden. Das fällt im direkten Vergleich mit dem iPad WiFi+Cellular direkt auf. Bei den beiden vergangenen iPad-Generationen war es durchaus unbequem, das Tablet längere Zeit in der Hand zu halten, um beispielsweise zu lesen oder im Internet zu surfen. Das ist beim iPad Air dank des geringeren Gewichts nun deutlich angenehmer möglich.

iOS7.0.3, bis zu 128 GB Speicher und LTE auf allen Bändern

Halterung für die Nano-SIM zur Nutzung des Internet-Zugangs über GPRS, UMTS und LTEHalterung für die Nano-SIM zur Nutzung des Internet-Zugangs über GPRS, UMTS und LTE Das neue Tablet kommt direkt mit der aktuellen Betriebssystem-Version iOS7.0.3. Ein Software-Update gleich nach der Erstinbetriebnahme ist demnach nicht erforderlich. Zudem haben die Kunden die Wahl zwischen 16, 32, 64 und 128 GB internem Speicherplatz. Es gibt allerdings im Gegensatz zu den Tablets vieler Mitbewerber keine Möglichkeit der Erweiterung mit microSD-Speicherkarten.

Wie schon die aktuellen iPhone-Modelle 5S und 5C kommt das iPad Air nun auch mit einer Mobilfunk-Schnittstelle, die alle in Deutschland relevanten LTE-Frequenzbereiche (800, 1800 und 2600 MHz) unterstützt. LTE Cat. 4 gibt es dagegen wie auch bei den iPhones nicht, so dass maximal 100 MBit/s im Downstream zur Verfügung stehen. Im UMTS-Bereich bietet das Funkmodul dagegen die maximal mögliche Performance an. Dank DC-HSPA-Technologie sind bis zu 42 MBit/s im Downstream möglich. Nicht zuletzt hat Apple auch der WLAN-Schnittstelle ein Upgrade spendiert, das für höhere Übertragungsraten sorgen soll. In einem separaten Test wird sich in Laufe der nächsten Tage zeigen, wie gut sich das iPad Air bei der mobilen Internet-Nutzung macht.

Auf der zweiten Seite lesen Sie unter anderem, welchen Eindruck wir von der Performance des iPad Air gewonnen haben und inwieweit sich das neue Tablet besser als seine Vorgänger für Multimedia-Anwendungen eignet.

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