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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Filtermöglichkeiten im Internet: Schutz oder Zensur?09.03.2009
10:06 Webseiten immer häufiger blockiert, Sperrungen oftmals fraglichInhaltsverzeichnis:1. Bundesregierung plant Erweiterung der Vorratsdatenspeicherung2. Als Zensur kritisiert 3. Filter im Kampf gegen Internetkriminalität
Als Angehöriger der Internetcommunity hinterlässt man weltweit Datenspuren. Das kann den ein oder anderen Kriminellen auf dumme Gedanken bringen, führt aber auch dazu, dass vorhandene kriminelle Energie nicht unerkannt bleiben muss. Schutz vor Internetkriminalität, so hört man es aus Regierungskreisen, bietet das Speichern sämtlicher "Fußspuren", die sogenannte Vorratsdatenspeicherung.
Durch den Gesetzentwurf des Innenministeriums, der Anbietern von Internetdiensten wie Google, Amazon oder StudiVZ künftig erlauben soll, das Surfverhalten seiner Besucher ohne Anlass aufzuzeichnen, ist das Thema nun erneut in die Schlagzeilen geraten.
Nicht jeder hat etwas zu verbergen, aber auch nicht jeder möchte ein gläserner Internetnutzer sein. So reichten im vergangenen Jahr 35 000 Bürger Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen die Erweiterung der Vorratsdatenspeicherung auf das Internet ein.
nächste Seite: Als Zensur kritisiert
Augenscheinlich nehmen die Seiten, auf denen man überhaupt ungehindert surfen kann, immer mehr ab. Die Gründe für Sperrungen von Webseiten können hierbei unterschiedlicher Natur sein, immer jedoch durch einen Richter abgesegnet.
Die Entscheidung der Richter führte nicht nur zu einen Sturm der Entrüstung in Internetforen und Blogs, sondern war auch für den absoluten Laien leicht zu umgehen. Unterbunden wurde nur die Verlinkung von der Seite wikipedia.de zu der Seite de.wikipedia.org durch den Verein Wikimedia Deutschland e.V.. Die auf dem Server in den USA liegende Wikipedia konnte jederzeit eingesehen werden. Auch der Eintrag über den Linken-Politiker war somit ohne Unterbrechung weiterhin frei zugänglich.
Wie die Bundesregierung gegen Webseiten mit kinderpornographischen Inhalt vorgeht und auf welchem Weg Provider den Zugriff auf ganze Domains verhindern lesen Sie auf den folgenden Seiten.
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