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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 25.05.2013 |
Viren, Würmer und Trojanische PferdeMalware ist ein ernstes Problem für Netzgemeinde, Wirtschaft und Nutzer
Gefährlicher als Spionageprogramme oder belästigende Werbemails sind Schädlinge
wie Viren, Würmer oder Trojanische Pferde. Sie können auf befallenen PC-Systemen
zu einem unwiederbringlichen Verlust von Daten und zu Softwareschäden führen.
Viren verstecken sich häufig in E-Mail-Anhängen, in infizierten Anwendungen oder
Dateien, die aus dem Internet heruntergeladen werden; sie können aber auch über
externe Datenträger wie USB-Stick oder CD-ROM sowie über besuchte Websites verbreitet werden. Wird die Anwendung
gestartet oder das Dokument geöffnet, aktiviert sich der Virus und beginnt sein
zerstörerisches Wirken auf dem Rechner. Das kann vom Verändern von Bildschirminhalten oder Anzeigen
von Mitteilungen bis zum Manipulieren, Zerstören oder Löschen von Daten reichen.
Virus, Wurm, Trojanisches Pferd: Was ist das eigentlich?Gelegentlich wird "Virus" als Oberbegriff für alle drei Formen von Schädlingen verwendet, doch genau genommen ist das nicht korrekt, da es zwischen ihnen Unterschiede gibt:
Aktuelle Software und Virenschutz
Desweiteren sollten Internetrechner mit einer Anti-Viren-Software ausgestattet sein, die durch regelmäßiges Updaten auf dem neuesten Stand gehalten wird. Eine solche bekommt man als Privatanwender auch kostenlos. Auch der Einsatz einer Personal Firewall ist ratsam, da diese Zugriffsversuche von außen auf bestimmte Ports erkennen und gegebenenfalls blockieren kann. Am wichtigsten ist es aber, im Internet entsprechend aufmerksam zu agieren, damit man sich Viren, Würmer oder Trojaner möglichst gar nicht erst einfängt.
Der Browser als EinfallstorSchädlinge, die von besuchten Webseiten her übertragen werden, nutzen dazu Skriptsprachen, die dazu gedacht sind, dynamische und interaktive Inhalte zu ermöglichen - vor allem JavaScript und ActiveX. Natürlich kommt es auch hier darauf an, zwielichtige Websites im Zweifelsfall gar nicht erst zu besuchen. Dies ist jedoch nicht immer leicht einzuschätzen. Die von Microsoft konzipierte ActiveX-Technologie findet sich unter den Web-Browsern nur im Internet Explorer. Sie hat weitreichende Zugriffe auf das System und es kann daher eine sinnvolle Maßnahme sein, sie komplett zu deaktivieren. Allerdings ist ActiveX zum Beispiel für das manuelle Windows Update notwendig. Die Befugnisse von JavaScript sind dagegen durch das sogenannte Sandboxing auf Daten des Browsers beschränkt, wobei auch unterschiedliche Webseiten gegeneinander abgeschirmt sind. Trotzdem bietet auch JavaScript Missbrauchsmöglichkeiten für Angreifer. Wer seine Sicherheit erhöhen will, kann dazu die Unterstützung für Skriptsprachen im Browser abschalten. Bei Bedarf lassen sie sich dann für die Dauer einer Sitzung oder auch für bestimmte vertrauenswürdige Websites wieder aktivieren. Das ist auch sinnvoll, um bequem im Web surfen zu können, da heutzutage die meisten Webseiten JavaScript-Elemente enthalten wie zum Beispiel von sozialen Netzwerken oder Webmail-Anbietern und sonst nur sehr eingeschränkt oder gar nicht mehr nutzbar sind. Firefox-Nutzer können hierfür auf die passende Add-Ons zurückgreifen, Opera bietet von Haus aus ähnliche Funktionen. Im Internet Explorer kann man die relevanten Browserfunktionen unter "Extras", "Internetoptionen", "Sicherheit", "Stufe anpassen" ein- und abschalten; der einfachere Weg ist es aber, den Regler für die Sicherheitsstufe auf "hoch" zu setzen. PDF und Flash: häufiges Ziel von AttackenWährend früher häufig empfohlen wurde, PDF- statt Office-Dateien zum Austausch von Texten zu nutzen, gelten PDF-Dokumente bzw. PDF-Reader schon seit einiger Zeit als Sicherheitsrisiko. Insbesondere Sicherheitslücken des Adobe Readers wurden für Attacken ausgenutzt, so dass selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dazu riet, auf andere PDF-Reader auszuweichen oder beim Adobe Reader JavaScript zu deaktivieren - dies wird vor allem bei der Eingabe von Daten in Formulare benötigt. Möchte der Nutzer ein Dokument nur betrachten, so entsteht aus der Deaktivierung kein Nachteil. Auch ein zweites Adobe-Produkt entpuppte sich zunehmend als Sicherheitsrisiko: der Flash Player. Nutzer sollten auch bei diesen Produkten genauso wie bei Betriebssystem und Web-Browser auf regelmäßige Updates achten. Weitere Hinweise finden Sie unseren 10 Tipps für mehr Sicherheit im Internet. Meldungen zu Viren
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