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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2013 |
Spyware, Cookies und Internetspuren: So schützen Sie Ihre DatenAuch ohne Schnüffelsoftware können Internetspuren verräterisch sein
Eine weit verbreitete Gefährdung der Privatsphäre im Internet stellt so genannte Spyware
dar. Durch sie werden ohne Wissen des Internetnutzers Informationen über sein
Surfverhalten und seine Systemeinstellungen oder schlimmstenfalls wichtige Daten wie
Passwörter ausgespäht. Meistens wird solche
Software zu Werbezwecken eingesetzt ("Adware"). Um sich davor zu schützen, sollten Nutzer sparsam
und vor allem mit Bedacht Software installieren und bei Downloads auf die
Vertrauenswürdigkeit der Quelle achten.
Da es praktisch kaum möglich ist, jeden Download und jede besuchte Webseite auf Herz und Nieren zu prüfen, lässt sich nicht immer ganz vermeiden, dass Adware und Spyware ihren Weg auf den Rechner finden. Dies ist auch nicht unbedingt illegal - es kann durchaus Teil der Lizenzvereinbarung einer Software sein, dass gewisse Daten gesammelt und ausgewertet werden oder dass sich der Nutzer zum Empfang von Werbung bereit erklärt. Insbesondere bei kostenloser Software von kommerziellen Anbietern ist dies öfter der Fall.
Eine Personal Firewall stoppt unerwünschten Datenverkehr
Ab Windows Vista kann der Nutzer durchaus auf die integrierte Firewall vertrauen. Über die Firewall bei Windows XP gibt es geteilte Meinungen. Im Windows-Sicherheitscenter gibt es die Möglichkeit, die Windows-eigene Firewall nach Wunsch zu aktivieren oder deaktivieren. Die Surfgewohnheiten eines Users verraten auch Cookies, kleine Textdateien, die beim Aufruf einer Website, die Cookies verwendet, auf die lokale Festplatte des PC des Besuchers gelangen. Diese können durchaus hilfreich für den Benutzer sein, indem sie Internet-Einstellungen für bestimmte Online-Dienste speichern und bei erneutem Besuch die Eingabe von Passwörtern überflüssig machen oder den aktuellen Inhalt des Warenkorbs in einem Online-Shop zwischenspeichern. Doch sie können auch dazu genutzt werden, Informationen über Nutzer zu sammeln und Profile von ihnen zu erstellen. Beispielsweise über Werbebanner können auch Cookies gesetzt werden, die nicht vom Server der aufgerufenen Webseite stammen und somit eine Sitzung des Nutzers über mehrere Webseiten hinweg verfolgen können ("Tracking Cookies"). Auf diese Weise können ggf. Informationen über die Interessen, Gewohnheiten, Neigungen, Freizeitgestaltung usw. des Nutzers gewonnen und gesammelt werden. Dies ist durchaus ein Risiko für den Datenschutz, obwohl Cookies nur Textdateien sind, die von sich aus in keiner Weise aktiv werden können. Umgang mit Cookies und SurfspurenManche Cookies sind nur für die Dauer der Surfsession auf einer Seite gültig und verfallen danach, andere bleiben Tage, Wochen oder auch Monate gültig. Bei entsprechender Einstellung des Internet-Browsers wird der Nutzer vorab informiert, wenn ein Cookie abgelegt werden soll. So kann er im Einzelfall selbst entscheiden, ob ein Cookie angenommen oder abgelehnt werden soll - was allerdings recht unpraktisch ist, da Cookies so häufig zum Einsatz kommen, dass das permanente Wegklicken der Cookie-Hinweise des Browsers schnell nervtötend wird. Auch ein generelles Ablehnen von Cookies ist keine gute Lösung, da sich der Nutzer damit das Websurfen unnötig schwer macht - in manchen Online-Shops zum Beispiel kann er gar nicht einkaufen, wenn er keine Cookies zulässt. Eine bessere Lösung ist es, Cookies gelegentlich zu löschen. Hierfür gibt es kostenlose Tools, aber auch die Browser selbst bieten entsprechende Funktionen, mit denen nicht nur Cookies, sondern auch andere temporäre Internet-Dateien gelöscht werden können. Dazu gehören vor allem:
So finden Sie die Browserfunktionen zum Löschen von Surfspuren:
Internet Explorer, Firefox, Chrome und Opera können Sie so einstellen, dass Internetdateien beim Schließen des Browsers automatisch gelöscht werden (unter "Einstellungen", bzw. "Internetoptionen" im Menü "Extras"). Viele Browser bieten mittlerweile auch einen Modus an, bei dem keine Daten für nachfolgende Nutzer hinterlassen werden. So finden Sie die Browserfunktionen zum privaten Surfen
Ist der private Modus aktiviert, so sind nach dem Surfen keine Informationen mehr über die Aktivitäten, die der Nutzer "privat" ausgeführt hat, zu finden. Sowohl aus Browserverlauf, temporären Internetdateien, Formulardaten und Cookies als auch gespeicherten Benutzernamen und Kennwörtern lassen sich keine Rückschlüsse auf zuvor ausgeführte Suchen oder besuchte Webseiten ziehen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Themenspecial zur Sicherheit im Internet.
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