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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Bandbreiten bei Internet via SatellitUp- und Download-Geschwindigkeiten - für wen lohnt sich Internet via Satellit?
Die Nutzerzahlen bei Breitband via Satellit sind bis
heute überschaubar. Dies ist nicht zuletzt auf die im Vergleich zum
klassischen kabelgebundenen DSL augenscheinlich hohen Kosten
zurückzuführen. Für wen lohnt sich also ein solches Angebot?
Breitband via Satellit rechnet sich finanziell nur in Gebieten, in denen keine anderen Breitband-Varianten verfügbar sind. Doch auch hier lohnt sich der Vergleich: Wer wenig surft oder nur seine E-Mails schreibt und abruft, kommt mit dem langsamen Schmalband-Zugang möglicherweise günstiger weg. Sinnvoll ist eine Satelliten-Alternative dagegen vor allem bei großen Downloads: Die Übertragungsraten sind hoch und Download-Flatrates zu einem einigermaßen erschwinglichen Preis erhältlich. Wer also zum Beispiel beruflich umfangreiche Grafiken oder gar Filme auf den PC übertragen muss, sollte eine solche Lösung in Erwägung ziehen. Auch einer Kombination beider Zugangsarten steht natürlich nichts im Wege: Die Downloads großer Datenmengen können per Satellit abgewickelt werden, kleinere Übertragungen dagegen über das herkömmliche Schmalband.
Ungeeignet ist Breitband per Satellit dagegen für Anwendungen, die eine
Datenübertragung mit geringer Verzögerung (gemessen über die so genannte Ping-Zeit)
erfordern, zum Beispiel Online-Spiele: Durch die große Distanz, die die
Daten von der Erde zum Satelliten und zurück überwinden müssen,
sind die Zeiten bei dieser Breitband-Variante vergleichsweise hoch.
Up- und Download-GeschwindigkeitenWährend einige Unternehmen für ihr Breitband-per-Satellit-Angebot Downloadraten im zweistelligen Megabit-Bereich anpreisen, bewegen sich diese bei anderen lediglich im Spektrum von mehreren hundert Kilobit. Ursächlich hierfür ist die Diskrepanz zwischen der theoretisch möglichen und der praktisch erreichbaren Downloadkapazität, die bei einem Breitband-Zugang per Satellit besonders groß ist. Eine genaue Hinterfragung solcher Angaben kann sich daher bei der Wahl des Anbieters als sinnvoll erweisen. Die tatsächliche Geschwindigkeit wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: So ist zum Beispiel die Größe der Satellitenanlage ebenso ausschlaggebend wie das aktuelle Wetter. Zudem ist die Kapazität von Satelliten begrenzt: Die Übertragungsleistung wird auf die Nutzer verteilt, sollten also mehrere Kunden gleichzeitig einen Download anfordern, teilen sie sich die zur Verfügung stehende Bandbreite. Upload-Geschwindigkeiten
Wer auf eine der verbliebenen Ein-Wege-Lösungen setzt, erhält bei Nutzung des Festnetz-Anschlusses noch geringere Datenraten: bis zu 56 kBit/s per Modem, bei ISDN bis zu 64 kBit/s oder 128 kBit/s mit Kanalbündelung. Im Mobilfunk dagegen bestimmt der verwendete Standard die Datenrate. Welche Technik auch immer genutzt wird: Für Server-Anfragen nach Internet-Seiten sind die Raten ausreichend. Ein Upload größerer Daten ist dagegen gerade bei bei Festnetzlösungen zeitraubend und, falls keine Flatrate genutzt wird, vor allem sehr teuer. Weitere Ratgeber zu Internet via Satellit
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