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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 19.06.2013 

Bandbreiten bei Internet via Satellit

Up- und Download-Geschwindigkeiten - für wen lohnt sich Internet via Satellit?

Die Nutzerzahlen bei Breitband via Satellit sind bis heute überschaubar. Dies ist nicht zuletzt auf die im Vergleich zum klassischen kabelgebundenen DSL augenscheinlich hohen Kosten zurückzuführen. Für wen lohnt sich also ein solches Angebot?

Breitband via Satellit rechnet sich finanziell nur in Gebieten, in denen keine anderen Breitband-Varianten verfügbar sind. Doch auch hier lohnt sich der Vergleich: Wer wenig surft oder nur seine E-Mails schreibt und abruft, kommt mit dem langsamen Schmalband-Zugang möglicherweise günstiger weg. Sinnvoll ist eine Satelliten-Alternative dagegen vor allem bei großen Downloads: Die Übertragungsraten sind vergleichsweise hoch und Download-Flatrates zu einem einigermaßen erschwinglichen Preis erhältlich. Wer also zum Beispiel beruflich umfangreiche Grafiken oder gar Filme auf den PC übertragen muss, sollte eine solche Lösung in Erwägung ziehen. Auch einer Kombination beider Zugangsarten steht natürlich nichts im Wege: Die Downloads großer Datenmengen können per Satellit abgewickelt werden, kleinere Übertragungen über das herkömmliche Schmalband.

Ungeeignet ist Breitband per Satellit dagegen für Anwendungen, die eine Datenübertragung mit geringer Verzögerung (gemessen über die so genannte Ping-Zeit) erfordern, zum Beispiel Online-Spiele: Durch die große Distanz, die die Daten von der Erde zum Satelliten und zurück überwinden müssen, sind die Zeiten bei dieser Breitband-Variante vergleichsweise hoch. Bild von Satelliten-Schüsseln
Quelle: www.ses-astra.com

Up- und Download-Geschwindigkeiten

Die Unternehmen bewerben ihre Breitband-per-Satellit-Angebote teilweise mit Downloadraten im zweistelligen Megabit-Bereich - allerdings ist die Diskrepanz zwischen der theoretisch möglichen und der praktisch erreichbaren Downloadkapazität bei einem Breitband-Zugang per Satellit besonders groß.

Die tatsächliche Geschwindigkeit wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: So ist zum Beispiel die Größe der Satellitenanlage ebenso ausschlaggebend wie das aktuelle Wetter. Zudem ist die Kapazität von Satelliten begrenzt: Die Übertragungsleistung wird auf die Nutzer verteilt, sollten also mehrere Kunden gleichzeitig einen Download anfordern, teilen sie sich die zur Verfügung stehende Bandbreite.

Upload-Geschwindigkeiten

Darstellung zu Rückkanal per Satellit
Rückkanal per Satellit
Quelle: tiscali.de
Im Upload bieten Zwei-Wege-Systeme zum Beispiel Datenraten von 128, 256 oder auch 384 kBit/s. Klingt nach wenig - doch hier sollte sich der Nutzer nicht täuschen lassen: Ein klassischer T-DSL-2000-Anschluss zum Beispiel bietet ebenfalls lediglich 192 kBit/s im Upload und spielt somit in einer ähnlichen Kategorie.

Wer auf eine der verbliebenen Ein-Wege-Satelliten-Lösungen setzt, erhält bei Nutzung des Festnetz-Anschlusses für den Upload noch geringere Datenraten: bis zu 56 kBit/s per Modem, bei ISDN bis zu 64 kBit/s oder 128 kBit/s mit Kanalbündelung. Im Mobilfunk dagegen bestimmt der verwendete Standard die Datenrate. Welche Technik auch immer genutzt wird: Für Server-Anfragen nach Internet-Seiten sind die Raten ausreichend. Ein Upload größerer Daten ist dagegen gerade bei Festnetzlösungen zeitraubend und, falls keine Flatrate genutzt wird, vor allem sehr teuer.

Weitere Ratgeber zu Internet via Satellit


© cristimatei / fotolia.de Schnelles Surfen im Internet per Breitband-Zugang
Mit rund 20 Millionen Kunden ist DSL noch die führende Breitband-Technik, doch auch TV-Kabel und Mobilfunk spielen eine immer größere Rolle. Ein Nischendasein führen dagegen WiMAX und Satellit.

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
Uralt Artikel Max Baumann 07.06.13 21:10
RE: Ganz schön gruselig diese ... Telly 05.02.13 19:14
Ganz schön gruselig diese ... skycab 05.02.13 17:50
Schott schön die Preise erhöht Callhoolio 14.06.12 15:26
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-03 Erwachsene ab 14 Jahre