Seit mehreren Jahren ist das Problem der nicht mit
DSL
versorgten Gebiete ein Dauerthema, und genauso lange wird über
Alternativen berichtet, mittels derer trotzdem ein Breitband-Zugang
realisiert werden kann.
So ist schnelles
Internet zum Beispiel über
Kabelanschluss oder
Mobilfunk möglich. Das Problem all dieser Lösungen ist
allerdings ebenfalls die eingeschränkte Verfügbarkeit: So können
UMTS beziehungsweise
HSDPA oft nicht in dünn besiedelten Gebieten
genutzt werden, der Kabelanschluss ist ebenfalls nicht flächendeckend verfügbar.
Ist der Rückgriff auf diese Technologien nicht möglich,
bietet sich als letzte Lösung Breitband-Internet per Satellit,
denn im Gegensatz zu allen
anderen Varianten hat diese einen entscheidenden Vorteil:
Sie kann potenziell überall genutzt werden.
Voraussetzung ist selbstverständlich,
dass eine "Schüssel" auf den jeweiligen Satelliten
ausgerichtet werden kann, die Übertragung also nicht durch Hauswände, Bäume
oder ähnliches behindert wird. Auch ist zu beachten, dass nicht
bei allen Mietwohungen das Anbringen einer Satellitenanlage gestattet ist.
Wie wird Breitband per Satellit technisch umgesetzt?

Quelle: www.ses-astra.com
Auch wenn diese Breitband-Lösungen von ihren Anbietern gerne als "DSL via Satellit"
bezeichnet werden, hat die angewandte Technologie mit einem DSL-Anschluss technisch
keine Gemeinsamkeiten. Der Begriff muss in diesem Zusammenhang lediglich als Synonym für
hohe Übertragungsraten herhalten. Insofern ist die korrekte Bezeichnung ganz einfach "Breitband".
Die Angebote werden dabei je nach Provider über unterschiedliche Satelliten abgewickelt:
So nutzen die meisten Unternehmen Astra
oder Eutelsat,
die durch die Übertragung deutscher Fernsehprogramme bekannt sind. Die Übermittlung zum PC ist dabei ohne großen technischen Aufwand
umzusetzen: Als Hardware wird die für den Empfang obligatorische "Schüssel"
mit digitalem LNB benötigt, zusätzlich ist lediglich ein DVB-S-Receiver erforderlich.
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Breitbandversorgung - 09.03.12
Schott koppelt Satelliten-Internet mit Telefonnetz der Telekom
Für Privat- oder Unternehmenskunden in Regionen ohne Breitband-Internet bietet die Internetagentur Schott Internetzugang über Satellit an. Ab sofort versorgt Schott auch ganze Gemeinden mit Sat-Internet - ohne dass die Kunden eine Satellitenschüssel montieren müssen.
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