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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.05.2013 |
Langsames DSL: So wird Ihre Leitung schnellerWelche Gründe gibt es für schlechte DSL-Leitungen und wie können Sie sich helfen?Inhaltsverzeichnis:1. Warum Leitungen bei einigen Anbietern schneller oder langsamer sind2. So hat Ihre Hardware Einfluss auf die DSL-Geschwindigkeit
Wer viel im Internet surft und nicht gerade in einer Region lebt, in der DSL nicht möglich ist,
der hat in der Regel einen DSL-Anschluss. Doch immer wieder haben auch DSL-Kunden ein Problem,
das für Internetnutzer ohne Breitbandanschluss wie ein Luxusproblem wirkt: Die
DSL-Leitung ist zu langsam bzw. wird durch unterschiedlichste Faktoren
ausgebremst. Oftmals liegen die Probleme dabei aber nicht beim Provider, sondern
auf der Seite des Kunden. In diesem Ratgeber zeigen wir auf, welche Gründe es für eine zu langsame
Leitung geben kann und wie Sie diese möglicherweise beseitigen können.
Donwnstream und UpstreamVorab gilt: DSL-Anschlüsse für Privatkunden sind in aller Regel ADSL-Anschlüsse - das A steht für asynchron. Dies bedeutet: Die angegebene "bis zu"-MBit/s-Angabe bezieht sich auf den Downstream, der Upstream ist bedeutend geringer. Wer also zum Beispiel Fotos oder Videos ins Netz lädt, sollte sich auch bei schnellen Anschlüssen nicht über eine geringe Geschwindigkeit wundern. Bandbreite steht und fällt mit der Kupferleitung
Datenrate kann aus verschiedenen Gründen unterschiedlich seinWechselt ein Kunde von einem Anbieter zum nächsten oder wechselt er auch innerhalb eines Anbieters beispielsweise von Resale auf einen Komplettanschluss,
Große Sprünge sind hier aber nicht zu erwarten. Das gilt auch für veränderte DSL-Geschwindigkeiten durch unterschiedliche Einstufungen bei den Dämpfungswerten. So schaltet beispielweise Vodafone bei einer Leitungsdämpfung von 33 dB eine 6-MBit/s-Leitung, die Deutsche Telekom aber nur eine 2-MBit/s-Leitung. Allerdings haben die Anbieter unterschiedliche Berechnungsmethoden für die Werte, so dass sich die zunächst drastisch wirkenden Unterschiede wieder relativieren. Nur wenn ein einzelner Anbieter mit einem Outdoor-DSLAM arbeiten sollte und ein anderer Anbieter nicht, dann sind Unterschiede von mehreren Megabit pro Sekunde zu erwarten, da sich die Leitungslänge drastisch verändert. Unterschiede sind aber auch dann möglich, wenn ein Anbieter bei seinen DSLAMs eine ratenadaptive Aushandlung verwendet. Während beispielsweise die Telekom eine fixe Datenrate vorgibt (z.B. 6 MBit/s) mit der sich das Modem verbinden muss, wird bei der ratenadaptiven Aushandlung der theoretisch maximal mögliche Wert vorgegeben. Das Modem versucht, sich mit diesen Werten zu verbinden. Gelingt das nicht, so wird versucht, mit dem nächstbesten Wert zu synchronisieren. Das kann am Ende zu höheren Datendurchsätzen führen als bei einer fixen Datenrate - allerdings ist die Leitung bei einer fixen Rate in der Regel stabiler. Falsches Profil oder falscher Port kann Geschwindigkeit beeinträchtigenIn einigen Fällen kann es vorkommen, dass trotz einer kurzen Leitung und trotz eines gebuchten ADSL2+-Anschlusses mit bis zu 16 MBit/s im Downstream nur 8 MBit/s aus der Leitung kommen. Hier liegt die Vermutung nahe, dass der DSL-Anbieter seinen Kunden auf einen alten ADSL-Port geschaltet hat. Diese bieten eine maximale Performance von 8 MBit/s. Hier hilft in aller Regel die Kontaktaufnahme mit dem Provider. In der Folge sollte der Kunde auf den ihm zustehenden DSL-Port mit den entsprechenden Leistungen umgeschaltet werden. Vorkommen kann dieses unter anderem dann, wenn ein bestehender Kunde beispielsweise von einem 6-MBit/s-Anschluss zu einem 16-MBit/s-Anschluss wechselt. Hier wird zwar im Computer das Profil gewechselt, doch kann es vorkommen, dass vom Anbieter der Wechsel des DSL-Ports vergessen wird. Auch der umgekehrte Fall ist denkbar. Auf der nächsten Seite lesen Sie, welchen Einfluss Ihre Hardware zu Hause auf die Geschwindigkeit Ihres Anschlusses haben kann.
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