Opera

Opera - Funktionsvielfalt aus Norwegen

Der Browser Opera hat den Anspruch, in puncto Geschwindigkeit ganz vorne mit dabei zu sein - aber auch in anderen Details kann der Opera seit jeher überzeugen. Wir zeigen Ihnen, was die Surf-Software bietet.
AAA

Der aus Norwegen stammende Opera-Browser war einer der ersten unter den großen Browsern, der Tabbed Browsing beherrschte. Mittlerweile bieten jedoch so gut wie alle grafischen Browser dieses Feature.

Opera versucht, das Beste aus zwei Ansätzen zu vereinen und setzt daher zum einen auf große Funktions­vielfalt und viele Erweiterungs­möglichkeiten, versucht aber gleich­zeitig, mit eher schlanken, schnellen Browsern zu konkurrieren, die oftmals mit wenigen Features zur Individua­lisierung daherkommen.

Opera setzt auf Geschwindigkeit und Funktion

Opera: Browser aus NorwegenOpera: Browser aus Norwegen In der Praxis gelingt Opera der Spagat ziemlich gut: Der Browser ist seit jeher ziemlich schnell, besitzt aber auch eine ganze Reihe von Zusatz­funktionen. Bei Opera sind viele Features standard­mäßig an Bord, die zum Beispiel Nutzer beim Mozilla Firefox durch Erweiterungen hinzufügen müssen. So bietet der norwegische Browser von Haus aus Mausgesten und die Definition von Tastatur­kürzeln durch den Nutzer.

Seit der Version 15 hat sich sowohl die Oberfläche als auch das Innenleben des Opera-Browsers jedoch deutlich verändert: Die norwegischen Entwickler setzen seitdem auf das Chromium-Projekt als Software-Basis und haben sich von ihrer selbst entwickelten Rendering Engine "Presto". verabschiedet. Dieser Wechsel gilt sowohl für die Desktop-Variante von Opera als auch für die mobilen Browser Opera Mini, Opera Mobile Classic und Opera für Android.

Opera: Immer vorne mit dabei

Opera 20 unter Windows 8Opera 20 unter Windows 8

Öffnet der Nutzer ein neues Tab, so erscheinen als "Opera Schnellwahl" bis zu 25 Webseiten in der Vorschau. Eine Besonderheit ist daneben auch der Turbo-Modus, welcher seit Opera 10 integriert ist. Dabei werden die aus dem Netz angeforderten Daten zuerst über einen Proxy-Server gesendet und komprimiert, was flüssiges Surfen auch bei geringer Bandbreite ermöglichen soll. Smartphone-Besitzer kennen die verwendete Technologie bereits vom Handy-Browser Opera Mini. Fotos und Grafiken ist die Kompression allerdings manchmal deutlich anzusehen.

Auch ohne Turbo-Modus bezeichneten die Opera-Entwickler ihren Browser gerne einmal als den schnellsten der Welt - und in der Tat liefert sich der Opera mit manchem Konkurrenten ein Kopf-an-Kopf-Rennen um diesen Titel. Auch was die Einhaltung von Web­standards angeht, schneidet Opera gut ab. So besteht er seit geraumer Zeit den Acid3-Test mit 100 von 100 möglichen Punkten.

Opera: Lange Tradition - kleiner Marktanteil

Der Opera-Browser hat eine lange Tradition: Schon seit 1996 ist die Variante für PCs verfügbar, dabei war Opera immer wieder Vorreiter bei Neuerungen in der Browser-Welt. Im Markt­anteil schlägt sich dies allerdings nicht nieder, dieser liegt im niedrigen einstelligen Prozent­bereich. In den Anfängen war der Opera übrigens kostenpflichtig, doch seit mittlerweile vielen Jahren ist der Browser gratis erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema "Web-Browser" und Detail­vorstellungen anderer Programme zum Surfen im Internet haben wir auf den folgenden Seiten für Sie bereitgestellt:

Ratgeber zum Thema Web-Browser

Weitere Meldungen zum Opera

1 2 3 4 5 6 vorletzte