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DSL, Kabel, LTE & Co.: Schnelles Surfen im Internet per Breitband

Technologien, Kosten und Anbieter im Überblick
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Das schnelle Internet boomt, besonders DSL-Anschlüsse sind inzwischen weit verbreitet. Über 20 Millionen Haushalte in Deutschland verfügen über einen DSL-Anschluss. Der DSL-Boom der vergangenen Jahre wurde vor allem durch den starken Wettbewerb zwischen der Deutschen Telekom, alternativen Vollanschluss-Anbietern und DSL-Wiederverkäufern ermöglicht, durch den die Preise kontinuierlich sanken. Konkurrenz erwächst den DSL-Anbietern durch die Kabel-Provider, die immerhin schon mehrere Millionen Anschlüsse auf sich vereinen können.

Allerdings ist DSL bzw. Kabel nicht überall verfügbar, eine Alternative ist die Nutzung von Mobilfunk-Standards - hier vor allem LTE, das (zumindest theoretisch) Datenraten von bis zu 100 MBit/s und mehr ermöglicht. Dabei kommen nicht nur Großstädte und Ballungsräume in den Genuss von LTE-Zugängen - die Frequenzvergabe war an eine Ausbauverpflichtung für den ländlichen Raum gekoppelt, so dass auch hier weiße Flecken mit Breitband-Geschwindigkeit versorgt werden.

Wenn LTE nicht verfügbar ist, kann auch auf langsamere Technologien gesetzt werden - immer noch besser als nichts, wenn sie denn verfügbar sind: Hierzu zählen dann EDGE, UMTS und HSDPA.

Gerade in ländlichen Gebieten ist aber im Zweifel keine dieser Varianten verfügbar. Dann hilft noch die Nutzung von Internet via Satellit.

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Aktuelle Meldungen rund um das Thema Breitband-Internet

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Der DSL-Markt wächst nicht mehr so schnell wie in den ersten Jahren. Die Zahl der Kunden, die sich zum ersten Mal für einen DSL-Anschluss entscheiden, ist mittlerweile rückläufig, was nicht zuletzt am Erstarken der Konkurrenz durch alternative Zugangsarten liegt. So haben die Kabel-TV-Netze durch einen massiven Netzausbau echte Konkurrenzfähigkeit erreicht. Zudem treiben die Kabel-Anbieter die Bandbreiten immer weiter nach oben, mittlerweile stehen Endkunden in einigen Regionen über 100 MBit/s im Downstream zur Verfügung. Die Akzeptanz der Kabel-Internet-Anschlüsse steigt also, wenn auch nur langsam. Ein Hauptproblem der Anbieter ist nämlich: Wo Kabel-Internet-Anschlüsse verfügbar sind, ist meist auch der DSL-Wettbewerb intensiv.

Triple-Play setzt sich durch

Breitband Internet ZugangViele Wege führen ins Internet.

Ein Trend im Breitband-Bereich ist das sogenannte Triple Play: Telefon, Internet und Fernsehen gebündelt über eine Leitung. Der Verbraucher bezieht die Dienste über einen Anbieter und erhält für die Nutzung auch nur eine Rechnung. Gerade die Kabel-Internet-Anbieter setzen den Marketingbegriff des Triple Play ein, um sich von den Angeboten der DSL-Anbieter abzugrenzen. Ihr Vorteil: TV ist für die Kabelnetzbetreiber das originäre Geschäft - das Angebot an Fernseh-Inhalten steht also.

DSL-Anbieter, die traditionell nicht mit TV-Angeboten in Verbindung gebracht werden, müssen nachlegen: Daher hat die Telekom die Internet-Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesligaspiele erworben, um ihr Entertain genanntes und vor allem auch zur Vermarktung ihrer VDSL-Zugänge genutztes Triple-Play-Produkt zu stärken.

VDSL ermöglicht hohe Datenraten auf Basis von Glasfaser, gehört also zur FTTX-Familie. Lösungen aus dieser Sparte gibt es auch von einigen regionalen Anbietern, die bestimmte Gebiete dann mit besonders schnellem Internet versorgen.