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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Trafficmanagement bei Internet-BackbonesPriorisierung der Datenströme in der Diskussion
Auf der ersten Seite unseres Ratgebers zu Backbones haben
wir Ihnen bereits gezeigt, was ein Backbone ist und
wie er funktioniert - jetzt zeigen wir Ihnen, was es mit dem so genannten Traffic-Management im Backbone auf sich hat.
Neben dem Ausbaugrad des Netzes spielt nämlich das Trafficmanagement im Backbone eine große Rolle für die Qualität der Datenübertragung. Kunden, die durch intensives Filesharing oder die Nutzung von Video-Portalen wie Youtube hohe Downloadraten verursachen, wissen, dass die Nutzung des Internetzugangs bei intensiver Auslastung von manchen Serviceprovidern eingeschränkt wird. Die technische Umsetzung entsprechender Maßnahmen erfolgt im Backbone. Grund für die Beschränkung des Datenverkehrs sind oft begrenzte Kapazitäten billigerer Anbieter. Unterschiede zwischen Backbone-Betreibern spürbar
Die Unterschiede zwischen den Backbones der einzelnen Betreiber sind teilweise spürbar. Auf jeden Fall wirkt sich der Ausbauzustand, also die Dichte des Netzes aus Glasfaserkabeln und Austauschpunkten, auf die Qualität des Datenverkehrs aus. Jedoch wird nur der Nutzer Unterschiede feststellen, der die Grenze der Belastbarkeit seines Internetanschlusses austestet, sei es durch ständig hohe Downloadraten oder durch Anwendungen wie Netzwerk-Spiele, die kurze Pingzeiten erfordern. Wer den Internetzugang nur für Standard-Applikationen wie E-Mail-Dienste oder zum Surfen im Netz nutzt, dem werden die Unterschiede kaum auffallen. Legt man Wert auf einen nicht durch Trafficmanagement manipulierten Flatrate-Zugang, empfiehlt es sich, nach dem vom Provider genutzten Backbone zu fragen. Dabei hilft ein Blick auf unsere Übersichtsseiten zu den DSL-Angeboten. Meldungen zum Thema Backbone
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