Befragung

Internet-Surfen: Die meisten tun es noch immer per PC oder Laptop

Und: 41 Prozent aller Smartphone-Besitzer sind mobil online
Von mit Material von dpa
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Online-StudieLaptop und PC sind nach wie vor die meistgenutzten Geräte zum Internet-Surfen Desktop-Rechner und Notebooks bleiben das wichtigste Tor zum Internet. Surfer verbringen mehr als drei Viertel (76 Prozent) ihrer Online­zeit mit diesen Geräten. Das geht aus seiner Studie von TNS Infratest hervor, im Rahmen derer 1 503 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren befragt wurden.

85 Prozent besitzen PC oder Laptop

Demnach sind PCs und Laptops folgerichtig auch die am weitesten verbreiteten Internet-Endgeräte: Insgesamt 85 Prozent der Onliner nennen zumindest eines dieser Geräte ihr eigen. Bereits 41 Prozent nutzen das Internet auch auf dem Smartphone, aber erst neun Prozent auf einem Tablet.

Insgesamt nutzen 87 Prozent der 14- bis 64-Jährigen das Internet. Sicher­heits­kritische Anwendungen wie Online-Banking (50 Prozent) und Online-Shopping (46 Prozent) werden dabei ebenfalls verstärkt über Desktop-PC oder Laptop erledigt. Mehr als die Hälfte der Tablet-Besitzer liest mindestens einmal im Monat aktuelle Nachrichten auf dem Gerät (54  Prozent). Und sogar 70 Prozent informieren sich per Tablet über Produkte, Anbieter und Dienste.

Smartphones: Vor allem zur Kommunikation genutzt

Beim Smartphone steht dagegen der Studie zufolge die Kommunikation unterwegs im Mittelpunkt. Die Hälfte der Besitzer (50 Prozent) nutzt mindestens einmal im Monat mit dem Smartphone soziale Netzwerke. Über Messenger tauscht sich jeder dritte Besitzer (34 Prozent) eines solchen Gerätes aus. Und jeder Zehnte teilt selbst erstellte Inhalte wie Fotos oder Videos mit anderen.

Internet per Fernseher oder Set-Top-Box weiter mit sehr geringem Anteil

Weiterhin nur mit einem sehr geringen Anteil vertreten ist die Internet-Nutzung über einen Fernseher. Während immerhin 18 Prozent der 14- bis 64-Jährigen wissen, dass sie einen internetfähigen Fernseher oder eine internetfähige Set-Top-Box, Spielekonsole oder Multimedia-Box im Haushalt haben, nutzen "weniger als die Hälfte dieser Gruppe" diese Möglichkeit in der Praxis.

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