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Ratgeber: Günstiger surfen im Krankenhaus25.05.2009
10:34 Prepaid-Surfstick oftmals die günstigste AlternativeInhaltsverzeichnis:1. Laptop und Modem müssen meist mitgebracht werden2. Kostenfalle für Vielsurfer 3. Vodafone WebSessions werden zeitlich gestaffelt
Krankenhausaufenthalte sind oftmals unfreiwillig und langweilig. Der Griff zum
Telefonhörer sorgt kurzzeitig für Abwechslung und sichert den Kontakt zur
Außenwelt. Doch können Telefonate über den vom Krankenhaus zur Verfügung
gestellten Anschluss bisweilen ganz schön teuer werden. Zudem läuft heutzutage
ein Großteil der Kommunikation mit Verwandten, Freunden und Arbeitskollegen
über das Internet. Telefonieren per VoIP, die Nutzung von sozialen Netzwerken und das Schreiben
von E-Mails gehören oftmals zum Alltag. Wer im Krankenhaus liegt, möchte darauf
nicht verzichten. Das wissen auch die Klinikbetreiber und kommen den Patienten
entgegen, indem sie ihnen einen Zugang zum Internet am Krankenbett zur Verfügung
stellen. Die Rahmenbedingungen hierfür variieren von Klinik zu Klinik, das
Mitbringen des eigenen Note- oder Netbooks wird
allerdings in den meisten Häusern vorausgesetzt. Welche Kosten Ihnen durch das
Surfen am Krankenbett entstehen und wie Sie diese umgehen können, verraten wir
Ihnen in diesem Beitrag.
nächste Seite: Kostenfalle für Vielsurfer
3 Cent pro Minute oder ganz kostenlos: Internet am KrankenbettPatienten der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main müssen beispielsweise die eigene Hardware mitbringen, möchten sie während ihres Klinikaufenthalts nicht auf das Checken ihrer E-Mails oder das Lesen von Online-Zeitungen verzichten. Ein öffentlicher PC mit Internetanschluss wird auf dem Gelände nicht angeboten. Dafür bietet die Uniklinik ihren Patienten einen WLAN-Zugang mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 54 MBit/s. Die Tagesnutzungsgebühr liegt bei einer Pauschale von 3 Euro am Tag. Bei einem 14-tägigen Klinikaufenthalt kommt der Patient so auf eine Rechnung von 42 Euro. Immerhin ist die Übertragungsmenge nicht begrenzt, so dass rein theoretisch das Telefonieren über VoIP möglich ist. Auf diesem Weg lässt sich zumindest eine teure Handyrechnung vermeiden, vorausgesetzt die Station auf der man liegt verfügt schon über WLAN. Die komplette Versorgung des Frankfurter Klinikgeländes ist derzeit nämlich noch nicht gegeben, jedoch in Planung. Alternativ stellt die TK-Abteilung dem Patienten ein Modem. Ein längerer Aufenthalt wird hierfür jedoch vorausgesetzt. Patienten, die nur über Nacht zur Beobachtung bleiben, müssen in diesem Fall auf den Zugang per Modem verzichten. Ebenfalls müssen Abstriche bei der Datenmenge und dem Preis gemacht werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei der Einwahl über das Modem bei 33 kBit/s. Neben der längeren Verweildauer im Haus wird ebenfalls ein Telefonanschluss im Zimmer vorausgesetzt. Hierfür benötigt der Patient eine hausinterne Telefon-Karte mit aufgebuchtem Gesprächsguthaben von wahlweise 10 oder 20 Euro. Inbegriffen sind hier schon 3 Euro Pfand, den der Besucher zusammen mit dem Restguthaben nach Rückgabe der Karte wieder ausgezahlt bekommt. Die Tagesmiete für die Bereitstellung des Telefons liegt bei einem Euro. Bei einem 14-tägigen Klinikaufenthalt kommt der Patient so auf 14 Euro reine Grundgebühr. Die Gebühreneinheiten liegen bei 10 Cent pro Minute und werden auch beim Surfen berechnet. Hinzu kommen noch providerabhängige Internet-by-Call-Beträge.
Was das Klinikum Saarbrücken seinen Patienten anbietet, und wie sich
Prepaid-Datentarife im Mobilfunk im Vergleich behaupten, lesen Sie auf der
folgenden Seite.
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