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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 20.03.2010 |
Inhaltsverzeichnis:
1. Sicher durchs Internet: Effektiver Schutz für den Nachwuchs 2. Intelligenten Jugendschutz gibt es nicht kostenfrei 3. Das bei Filtersoftware verbleibende Restrisiko
Das Internet ist fester Bestandteil in vielen deutschen Familien.
Laut einer Gallup-Umfrage
nutzen in sieben von zehn Haushalten Eltern und Kinder das weltweite Datennetz. Im Durchschnitt
bleiben die meisten dabei ein bis zwei Stunden online, einige jedoch bis zu sechs Stunden und
mehr. Da bleibt kaum noch Zeit für anderes. Zudem steigt mit zunehmendem Netzkonsum die Gefahr,
dass der Nachwuchs den Bezug zur Realität verliert.
Viele Eltern sind aufgeschreckt durch Schulmassaker, haben Angst davor, dass ihre Kinder durch Gewaltspiele - online oder offline - negativ beeinflusst werden. Dieses und auch die Angst vor Pornoseiten im Internet, Abzocke durch Online-Dienste mit versteckten Abo-gebühren sowie extremistischen Webseiten bringt Eltern dazu, die Sprösslinge mit Schutzsoftware zu reglementieren und zu überwachen. Knapp drei Viertel aller Haushalte setzen entsprechende Filterprogramme ein. Sie steuern damit die Onlinezeit, kontrollieren, welche Programme die Kinder nutzen dürfen und sperren zwielichtige Webseiten. Ideale Lösung, oder? ![]() Integrierter Jugendschutz bei Vista Screenshot: teltarif.de Filterprogramme sind ein probates Mittel, seine Kinder zu schützen, doch wie effektiv sie letztendlich sind, hängt davon ab, wie man sie einsetzt. Niemand wird gerne bevormundet. Bevor die Eltern den Riegel vor einige Türen im Internet schieben, ist daher ein klärendes Gespräch mit dem Nachwuchs wichtig. Wenn die Kinder verstehen, welche Gefahren lauern und dass ein Filterprogramm ihre Freiheit nicht beschneidet, sondern vor den Gefahren schützen soll, werden sie vermutlich einsichtig reagieren. Hilfreich kann auch sein, mit dem Nachwuchs zusammen nach Webangeboten Ausschau zu halten, deren Inhalte eine Redaktion prüft. Eine Hilfe für die Auswahl des bei Kindern und Jugendlichen beliebten Webchats bietet beispielsweise die Seite Chatten ohne Risiko? von der Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg. Ein guter Anlaufpunkt ist auch die Webseite Klick-Tipps, die von der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest und jugendschutz.net betrieben wird.
Jugendschutz in Windows Vista
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