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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Sicherheitslücke: Browser-Alternativen zum Internet Explorer18.01.2010
11:42 Windows-Nutzer können auf diverse Lösungen zurückgreifen
Aktuell gibt es quer durch alle Medien Sicherheitswarnungen um den Internet Explorer:
Im Microsoft-Browser in den Varianten 6 bis 8 klafft ein gravierendes Leck, das auch schon genutzt wird - sogar
das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell vor der Nutzung.
Dass es den Internet Explorer seit einigen Jahren ausschließlich für Windows-PCs gibt,
hat dabei auch einen Vorteil: Es stehen verschiedene Alternativen bereit.
Der Umstieg ist in allen Fällen nicht schwer: Einfach die neue Software runterladen, installieren und lossurfen. Zudem können natürlich auf einem System mehrere Browser installiert sein, so dass auch dem Test verschiedener Varianten nichts im Wege steht. Wir zeigen Ihnen, welche vier großen Browser-Alternativen es gibt und wo Sie diese erhalten. Firefox: Der größte Konkurrent des Internet Explorers
Nachdem der Browser in der Vergangenheit mit einer zunehmenden Trägheit zu kämpfen hatte, wurde bei der Version 3.5 hier in manchen Punkten nachgebessert. Trotzdem kann der Firefox auch aktuell zum Beispiel nicht mit einem schnellen Start punkten. Für eine Messung der Unterstützung von Web-Standards werden gerne die so genannten Acid-Test herangezogen. Hier erhält der Firefox aktuell 93 von 100 Punkten - nicht schlecht angesichts der lediglich 20 Punkte des Internet Explorers in der Version 8, aber immer noch weniger als die drei weiteren Internet-Explorer-Konkurrenten, die hier die 100 Punkte voll machen. Wer einen Test wagen will, kann den Firefox in der Version 3.5.7 von der Mozilla-Homepage herunterladen. Opera: "Geheimtipp" aus Norwegen
Klingt für den Laien wahrscheinlich trotzdem kompliziert, allerdings kann natürlich auf die Nutzung all diese Features verzichtet werden: Wer einfach nur Surfen will, findet im Opera eine gute Alternative - erhältlich ist die Software über die Opera-Homepage. Safari: Apple-Flair auf dem Windows-PC
Chrome: Die Google-Browser ist flink - leider auch im Datensammeln
Abseits dessen handelt es sich beim Chrome um einen schicken Browser - das Bedienkonzept hat schon so manchen Nutzer überzeugt. Hier wird zum Beispiel für jedes Tab eine eigene Adresszeile dargestellt. Google führte mit dem Chrome übrigens die Technik in die Browser-Welt ein, mit der jedes Tab als einzelner Prozess läuft, und so bei einem Absturz die anderen Tabs nicht mit in die Tiefe reißt. Erhältlich ist der Chrome über eine Unterseite der Google-Homepage. Auch der Internet Explorer ist noch zu rettenNicht verschwiegen werden soll allerdings, dass sich auch der Internet Explorer weiternutzen lässt: Microsoft hat Tipps gegeben, wie der aktuellen Sicherheitslücke mittels Workaround begegnet werden kann. So sollten in den Interneteinstellungen die Sicherheits-Einstellungen für Internet und lokales Intranet vorübergehend auf "hoch" gesetzt werden, vertrauenswürdige Seiten ließen sich dann in diese Kategorie einordnen. Zudem solle die Data-Execution-Protection-(DEP)-Funktion eingeschaltet werden, was ebenfalls unter dem Menüpunkt für die Internet-Optionen möglich ist. Microsoft hat zudem schon einen möglichen Patch-Day außer der Reihe angekündigt - der mit großer Wahrscheinlichkeit nicht lange auf sich warten lassen wird. Übrigens - wenn ansonsten meistens gilt, dass gerade ältere Software für Sicherheitslücken anfällig ist, ist es in diesem Fall offenbar anders: Wer mit dem Internet Explorer 5.01 für Windows 2000 surft, ist zumindest von dieser Lücke nicht betroffen. Das Internet-Browser mit Sicherheitsproblemen kämpfen, ist indes (leider) nichts außergewöhnliches: Nutzer nahezu aller Varianten sind betroffen, wobei jedes neue Feature auch potenziell neue Sicherheitslücken mit sich bringt - in unserem aktuellen Editorial finden Sie daher unser Plädoyer für Browser mit einem schlanken, aber sicheren Standard-Feature-Set, das sich dann auf Wunsch ausweiten lässt. UPDATE 21. JanuarMittlerweile hat Microsoft angekündigt, heute - am 21. Januar - einen Patch für die Lücke im Internet Explorer bereitstellen zu wollen. Alle Informationen hierzu finden Sie in einer weiteren Meldung. Sobald das Update verfügbar ist, werden wir Sie natürlich ebenfalls über teltarif informieren.
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