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Internet Explorer 9 Beta im ersten Test

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Internet Explorer 9 Beta Test Browser HTML5 Gestern abend hat Microsoft den Schalter umgelegt und den neuen Internet Explorer 9 als Beta-Version zum Download für die Allgemeinheit bereit gestellt. Der neue Internet Explorer soll, wie eigentlich jeder neue Browser, schneller, schöner und besser bedienbar sein. Die Kollegen von teltarif haben die neue Beta-Version direkt einmal unter die Lupe genommen.

Aufgeräumte Optik und HTML5

Nach flott erledigter Installation - die allerdings einen eventuell vorhandenen Internet Explorer 8 direkt in den Orkus befördert - fällt als erste die schicke neue Optik des IE9 auf. Angelehnt an andere aktuelle Browser wie Google Chrome oder den aktuellen Opera wurde die Zahl der Bedienelemente deutlich reduziert und der Platz zur Anzeige der Webseiten stark vergößert. Das ist vor allem für die Netbook-Nutzer wichtig, denn die geringe Standard-Auflösung von 1.024 mal 600 Pixel vermieste mit älteren Versionen des Internet Explorer regelmäßig den Spaß. In Sachen Geschwindigkeit konnten die Kolegen allerdings kaum einen Vorteil im Vergleich zu anderen Browsern messen. Das ist allerdings schon einmal gar nicht so schlecht, immerhin hinkt der Internet Explorer 9 in diesem Punk mit der Konkurrenz offensichtlich nicht mehr so hinterher wie seine teils - vor allem auf weniger leistungsfähigen Systemen wie Netbooks - quälend langsamen Vorgänger. Gut funktioniert auch die in der neuen Beta-Version implementierte HTML5-Unterstützung. Ein paar neue Funktionen leiden zwar noch unter Kinderkrankheiten, aber dafür ist es ja nun eben auch eine Beta.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Insgesamt scheint der Internet Explorer 9 in jedem Fall vielversprechend zu sein. Es wird auch Zeit für Microsoft, auf dem Browsermarkt wird die Konkurrenz alles andere als kleiner. Während der Mozilla Firefox nach wie vor eine riesige Fangemeinde um sich schart, wird vor allem Google Chrome in der Netbook-Gemeinde wegen seiner schlanken Oberfläche und dem geringen Ressourcenhunger geschätzt. Das sind in jedem Fall die Konkurrenten, die der Internet Explorer auch weiterhin auf Distanz halten muss, wenn Microsoft die Vorherrschaft bei den Webbrowsern behalten möchte.