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Amazon gibt im Streit um E-Book-Preise nach


Online-Händler lag mit US-Verlag bei Preisverhandlungen im Klinsch  01.02.2010
17:31

Ein amerikanischer Großverlag hat die Vormachtstellung des Online-Händlers Amazon bei der Preisgestaltung für elektronische Bücher gebrochen. Die Holtzbrinck-Tochterfirma Macmillan setzte durch, dass die E-Book-Versionen seiner Bestseller beim weltgrößten Buchverkäufer im Internet künftig 13 bis 15 Dollar kosten. Bislang hatte Amazon als dominanter Anbieter allen Verlagen einen Preis von zehn Dollar vorgegeben. Der Konzern betonte in einer Mitteilung, dass er nicht einverstanden sei, aber nicht auf die Bücher des Verlages verzichten wolle.
     Macmillan hatte in der vergangenen Woche gefordert, vom bisherigen Preismodell abzurücken. Daraufhin nahm Amazon zunächst sowohl die E-Books für sein Lesegerät Kindle als auch gedruckte Bücher des Verlags aus dem Programm, beugte sich aber dann dem Druck. Der Macmillan-Verlag habe ein Monopol über seine eigenen Titel, erklärte der Online-Buchhändler in einer Mitteilung. "Wir werden die Bücher auch zu Preisen anbieten, die wir für E-Books für unnötig hoch halten."

Weiterer Konkurrent für Amazon: Apple wird ebenfalls E-Books anbieten

Amazon reagiert mit dem Schritt auch auf die wachsende Konkurrenz durch Apple. Der Technologie-Konzern wird für seinen Tablet-Computer iPad, der im März auf den Markt kommt, ebenfalls E-Books anbieten. Er lässt den Verlagen laut Medienberichten jedoch freie Hand bei der Preisgestaltung. Damit können diese mehr verlangen als derzeit bei Amazon üblich. Auf den deutschen Markt wirkt sich die Entscheidung wegen der Buchpreisbindung allerdings nicht aus.

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Und kein Wort von PocketBook 360° ? Muromez 20.03.10 09:49
RE: Dollar --> Euro, na super rotella 06.11.09 17:54
RE: Dollar --> Euro, na super Thunderbyte 06.11.09 16:01
RE: Reader teuer und falsche ... Sifl 06.11.09 15:27
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2009-IV, Erwachsene ab 14 Jahre