Zahlreiche Hersteller kündigen neue Tablet-Modelle an
Der lange brachliegende Markt der
Tablet-Computer kommt mit dem Erfolg von Apples iPad in Bewegung. Der
weltgrößte Chiphersteller Intel bringt einen speziellen Prozessor für
die kompakten Geräte mit berührungsempfindlichem Bildschirm heraus.
Der taiwanesische Computerkonzern Acer stellte kürzlich gleich zwei Modelle vor, die mit dem iPad konkurrieren sollen.
Intel erweitert seine Atom-Prozessorenfamilie um ein Mitglied, das
speziell für Tablet-Computer ausgelegt ist. Der neue Chip mit Namen
"Oak Trail" kommt Anfang 2011 auf den Markt und soll 50 Prozent
weniger Strom verbrauchen als bisherige Prozessoren. Zudem soll er
hochauflösende Filme ruckelfrei abspielen können, wie Intel auf der Messe Computex in Taipeh ankündigte. Bislang stecken
Atom-Prozessoren vor allem in den beliebten Mini-Notebooks, den
sogenannten Netbooks.
Asus setzt dem iPad sein Eee Pad entgegen. Die größere Version
wird eine Bildschirm-Diagonale von zwölf Zoll (30,5 cm) haben. Die
kleinere Version wird einen 10-Zoll-Bildschirm besitzen (25,4 cm) und
damit in etwa so groß wie das iPad sein. Die Preise beginnen bei 399 Dollar und damit 100 Dollar niedriger als beim Apple-Pendant.
Asus ist einer der Aufsteiger der Computerbranche. Mit seinen
Mini-Notebooks der Eee-PC-Reihe katapultierte sich der Konzern binnen
kürzester Zeit in die Topliga katapultiert und macht etablierten
Konzernen wie Hewlett-Packard oder Dell das Leben schwer. Apple ist
allerdings eine harte Nuss. Seit dem Verkaufsstart im April setzte
der kalifornische Elektronikkonzern mehr als zwei Millionen seiner iPads
ab und kommt mit der Produktion wie berichtet kaum hinterher. Seit vergangenem
Freitag ist das iPad auch in Deutschland zu haben.
Das iPad hat einen neuen Hype begründet - dabei gibt es Tablets schon seit einigen Jahren.
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