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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
WiMAX: Alles zu Frequenzen und NetzausbauIntel besonders engagiert
Auf unserer Übersichtsseite zu WiMAX haben wir Ihnen
den Funkstandard vorgestellt. Nun können Sie mehr zum Hintergrund von WiMAX und
zur Frage lesen, warum die Hoffnungen auf WiMAX als DSL-Ersatz nicht erfüllt
worden sind.
Es existieren mehrere Standards für WiMAX in der IEEE 802.16-Familie. Derzeit sind vor allem drei Frequenzbereiche für WiMAX vorgesehen: 3 400 bis 3 600 MHz, 5 725 bis 5 850 MHz und 2 500 bis 2 690 MHz. Der erste Frequenzbereich kann in über 100 Ländern genutzt werden, unterliegt dort aber jeweils einer Regulierung bzw. Frequenzzuteilung. Der zweite Bereich ist in den USA lizenzfrei, in vielen anderen ebenfalls lizenzpflichtig. Der dritte Bereich ist zumindest in Europa auch für andere Technologien vorgesehen. In Deutschland wurden sogenannte BWA-Frequenzen ("Broadband Wireless Access", also Breitbandfunk) im Bereich 3 400 bis 3 600 MHz von der Bundesnetzagentur (BNetzA) im Dezember 2006 versteigert, fünf Unternehmen haben sich die in 28 Regionen aufgeteilten Frequenzpakete gesichert. Davon haben drei Unternehmen bundesweite Lizenzen erworben, die beiden anderen beschränkten sich auf regionale Pakete. Insgesamt gingen die WiMAX-Lizenzen für 65 Millionen Euro weg - das ist einerseits eine respektable Summe, andererseits aber nur ein Tausendstel von dem, das die Mobilfunk-Anbieter im Jahr 2000 für die UMTS-Lizenzen ausgegeben haben. Netzaufbau nur regional vorangekommenDer Aufbau von WiMAX-Netzen ist nur schleppend vorangekommen. Den Inhabern der WiMAX-Lizenzen war jedoch von der Bundesnetzagentur zur Vorgabe gemacht worden, innerhalb einer Region bis Ende 2009 etwa 15 Prozent der Gemeinden und bis Ende 2011 etwa 25 Prozent der Gemeinden versorgen. Die Lizenzen sind zudem zunächst bis Ende 2021 befristet. Verglichen mit der geforderten regionalen Versorgungsquote von 90 Prozent für die LTE-Lizenzen, erscheinen die Auflagen für die WiMAX-Netzbetreiber gering, doch für die eher kleinen, regionalen Telekommunikationsanbieter, welche die Lizenzen ersteigerten, erwiesen sie sich trotzdem als schwer zu bewältigen. Der regionale Telekommunikationsanbieter Televersa war das erste Unternehmen, das seine WiMAX-Frequenzlizenz wieder zurückgab. Televersa bietet weiterhin regional in Ostbayern Breitband-Internetzugänge an, allerdings per WLL-Technologie. Mit der DBD Deutsche Breitband Dienste gibt es derzeit nur einen bundesweit aktiven WiMAX-Anbieter für Privatkunden, der allerdings sein Netz nur punktuell ausgebaut hat. Daneben gibt es noch einige wenige Regionen mit WiMAX-Zugängen wie etwa von der EnBW-Tochter Neckarcom, die WiMAX in einigen ländlichen Gemeinden Württembergs anbietet. Auf zwei weiteren Seiten lesen Sie weitere Informationen zum Mobilfunk-Standard WiMAX: Weitere Artikel zum Thema WiMAX
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: jaja, damals haben alle die ... | blubbla | 10.03.10 19:29 | |||||||
| RE: WIMAX in Polen? | ostpreusse1 | 15.07.09 10:11 | |||||||
| Funkübertragung | Hollyday | 14.05.09 16:09 | |||||||
| RE: wimaxforum | Kai Petzke | 15.04.09 19:29 | |||||||
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