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Videotelefonie bei den Netzbetreibern

Die Videotelefonie ermöglicht - dem Namen entsprechend - die Telefonie inklusive Bildübertragung. Angeboten wird das Feature bei allen vier Netzbetreibern, Voraussetzung für die Nutzung ist zunächst die Verwendung eines videotelefonietauglichen UMTS-Handys.
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Die Videotelefonie ermöglicht - dem Namen entsprechend - die Telefonie inklusive Bildübertragung. Angeboten wird das Feature bei allen vier Netzbetreibern, Voraussetzung für die Nutzung ist zunächst die Verwendung eines videotelefonietauglichen UMTS-Handys. Viele Hardware-Hersteller kommen dem Nutzer hier entgegen und verbauen eine Zweit-Kamera auf der Vorderseite ihrer Geräte.

Zudem ist das Einbuchen in einem passenden UMTS-Netz notwendig, die Datenübertragungs-Bandbreite im GSM-Netz via GPRS reicht für die Videotelefonie nämlich nicht aus. Das gilt auch dann, wenn die GPRS-Erweiterung EDGE zur Verfügung steht.

Preiswert ist die Videotelefonie aber meistens nicht - bis auf ein paar Ausnahmen. In der folgenden Tabelle zeigen wir Ihnen, was die Videotelefonie bei welchem Netzbetreiber kostet.

Netzbetreiber: Übersicht der Videotelefonie-Angebote

  Telekom Vodafone E-Plus 1) o2
Preise
netzintern
0,29 wie
Sprachanruf 2)
HZ: 0,80
NZ: 0,50
0,69
andere
Netze
0,59 HZ: 1,20
NZ: 0,80
0,99 3)
Optionen - - Video Option Plus:
5,00 pro Monat
(intern: HZ: 0,60, NZ; 0,30
extern: HZ: 0,80, NZ: 0,60)
-
Besonder-
heiten
Anmeldung bei
Kundenbetreuung erforderlich,
nicht für Prepaid-
und Discounter-Kunden
- Freischaltung via
Hotline oder
online erforderlich, nicht für Prepaid- und Discounter-Kunden
Nicht für Prepaid-
und Discounter-Kunden
Preise in Euro pro Minute, Stand: November 2013
1) Hauptzeit: Mo 7 - 18 Uhr, Nebenzeit: Mo - Fr 18 - 7 Uhr und Wochenende
2) Auch Flatrates werden berücksichtigt
3) Im Tarif o2 Blue und o2 Blue Professional 0,69 Euro/Minute.

Videotelefonie: Der Erfolg blieb aus

Die Netzbetreiber setzten in den Start der UMTS-Netze die Hoffnung, damit auch verschiedene "Killerapplikationen" am Markt durchzusetzen - und die Videotelefonie sollte eine davon sein. Bereits im Laufe des Jahres 2004 haben alle vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber die Videotelefonie eingeführt. In der Folge zeigte sich allerdings, dass die Bild-Telefonie auf dem Handy nicht so richtig Anklang fand, bis heute wird der Dienst nur selten genutzt - auch auf Grund der relativ hohen Kosten.

Apple setzt auf Facetime

Nicht mit der herkömmlichen Videotelefonie im Mobilfunk vergleichbar ist der Facetime-Dienst, den Apple mit dem iPhone 4 eingeführt hat. Dabei wird ein eigener Standard verwendet und die Nutzung funktioniert nur über WLAN, nicht jedoch im Mobilfunknetz. Dafür kann der Service kostenlos eingesetzt werden.

Aktuelle Videotelefonie-Handys

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