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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
UMA ermöglicht den Zugang zu GSM- und GPRS-DienstenUnlicensed Mobile Access sorgt für bessere Netzabdeckung
In den Diskussionen über das Zusammenwachsen von Festnetz und Mobilfunk fiel vor einigen Jahren auch immer wieder der Begriff UMA (Unlicensed Mobile Access). Handyhersteller wie beispielsweise Nokia setzten auf diesen Standard für die Zukunft, auch wenn dieser in Deutschland nie eine Rolle gespielt hat. Zu den Vorteilen sollten eine bessere Funknetzabdeckung innerhalb von Gebäuden und der ununterbrochene Wechsel (Seamless Handover) von Gesprächsübertragungen aus einem WLAN-Netzzugang in das Mobilfunknetz und umgekehrt gehören.
Um einem Missverständnis vorzubeugen: UMA ist nicht Voice over IP, sondern eine zu VoIP gleichberechtigte Technik unter dem Sammelbegriff Voice-Konvergenz. UMA ermöglicht den Zugang zu GSM- und GPRS-Diensten über lizenzfreie Funktechniken wie WLAN oder Bluetooth. Die UMA-Technik erstellt einen sicheren Datentunnel vom UMA-fähigen Endgerät zum UMA-Netzwerkcontroller (UNC) beim Netzbetreiber. Der UNC ist das UMA-Pendant zum Basisstations-Controller und die Verbindung zwischen dem UMA-Telefonat und dem Kernnetz des Mobilfunknetzbetreibers. Oder einfach ausgedrückt: Die Daten werden per WLAN oder Bluetooth vom entsprechende Mobilfunkgerät über das IP-Netz zum UMA-Controller geleitet, der für die weitere Übermittlung der Daten in das Mobilfunknetz sorgt. Kein Gesprächsabbruch bei Verlassen des WLAN-VersorgungsbereichsIm Unterschied zu VoIP kann der Gesprächsteilnehmer während eines Telefonats den WLAN-Hotspot verlassen, ohne dass das Gespräch abbricht: Beim Verlassen des WLAN-Versorgungsbereichs stellt das UMA-Gerät via Roaming nahtlos eine Verbindung zum Mobilfunknetz her, so dass der Nutzer Zugang zu all seinen Diensten behält. Der Anwender selbst muss dabei nicht aktiv werden. Theoretisch können UMA-fähige Mobilgeräte somit den heimischen Festnetzanschluss überflüssig machen. Der Kunde kann sich zu Hause einen WLAN-Hotspot einrichten und unabhängig von der Zugangstechnik über eine Mobiltelefonnummer kommunizieren, die Abrechnung von UMA-Verbindungen erfolgt unabhängig vom verwendeten Hotspot immer über die SIM-Karte des Kunden. Auch öffentliche Hotspots können genutzt werden, vorausgesetzt sie verfügen über eine Verbindung zu einem UMA-Controller. Erfunden wurde diese Technik in den USA, um Netzabdeckungsprobleme im Mobilfunkbereich auszugleichen. In Deutschland, wo die GSM-Netzabdeckung fast 100 Prozent beträgt, ist dieses Problem allerdings selten vorhanden. Allerdings kann durch UMA auch das Handy in Innenbereichen genutzt werden, wo bauliche Gegebenheiten das GSM-Signal spürbar abschwächen. Weitere Meldungen zu UMA
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