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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 21.03.2010 |
Kaum ein Fernsehabend vergeht derzeit, ohne dass man als Zuschauer nicht
mindestens einmal auf ein Telefongewinnspiel hingewiesen wird. Mit diesen
Gewinnspielen, die über kostenpflichtige Rufnummern realisiert werden,
finanzieren die Fernsehsender nicht nur die Preise, sondern auch das
Programm.
Früher wurden für diese Zwecke 0190-Nummern geschaltet, die inzwischen durch 0900-Nummern ersetzt wurden. Nahezu alle Fernsehsender setzen mittlerweile auf 0137-Nummern. Der Vorteil der 0137-Nummern aus ihrer Sicht: Auch Anrufversuche werden dem Anrufer berechnet und der Sender bekommt Geld. Besonders beliebt ist dieses Verfahren mit den 0137-Nummern bei den sogenannten Quiz-Sendern wie etwa 9Live. Häufig bekommen die Anrufer die Ansage "Leider hatten Sie dieses mal kein Glück!". Der Anrufer ist in diesem Falle nicht einmal in die Münchener Sendezentrale gelandet, sondern wurde bereits in der Vermittlungszentrale des Nummernanbieters abgewiesen. Dennoch muss der Anrufversuch gezahlt werden. In den meisten Fällen handelt es dabei um 50 Cent pro Anruf.
Übersicht 0137-Nummern
Auszahlungen bekommen die Inhaber der geschalteten Rufnummern nur bei
Rufnummern mit Rufnummerngassen 0137-6 bis 0137-9. Die anderen Nummern
dienen dem eigentlichen Zweck der 0137-Nummern: Dem Televoting. Mit Hilfe
dieser Nummern kann binnen weniger Minuten der Wettkönig bei Wetten,
dass...??? oder der Gewinner des Grand Prix de la Chanson d'Eurovison
ermittelt werden. Es ist geplant, die komplette Nummerngasse auf den
Bereich 0500 zu verlagern. Hier gibt es allerdings noch keine
konkreten Pläne.
Aktuelle News zum Thema Sonderrufnummern
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