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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2013 |
Handy: Info-SMS bei verpassten AnrufenFeature bei allen Handynetz-Betreibern aktivierbar![]() Viele Handynetz-Betreiber informieren Ihre Kunden über verpasste Anrufe. Für Anrufer fallen dabei aber Kosten an. Wenn Ihr Handy gerade ausgeschaltet ist oder Sie sich außerhalb der Abdeckung Ihres Handynetz-Betreibers befinden, verpassen Sie Anrufe, ohne dass Sie dies mitbekommen. Anrufer können Ihnen aber auf Ihre Mailbox sprechen und Ihnen so eine Nachricht hinterlassen. Allerdings wird diese Möglichkeit nicht von jedem genutzt und vielleicht möchten Sie die Mailbox gar nicht erst aktivieren. Für dieses Problem haben sich die Handynetz-Betreiber etwas einfallen lassen: Die Anruf-Info-SMS - die auch etwas Geld in die Kasse spült. Wenn ein Anrufer keine Nachricht auf Ihrer Mailbox hinterlässt oder diese deaktiviert ist, werden Sie per SMS über Anrufzeitpunkt und die Nummer des Anrufenden informiert. Die Handynetz-Betreiber haben dieses Feature nach und nach standardmäßig aktiviert. In der Regel ist diese Dienstleistung für Sie als Angerufenen kostenlos. Für den Anrufer fällt allerdings meist die Gebühr über eine Tarifeinheit zu dem Angerufenen an - so als hätte der Anrufer Ihre Mailbox erreicht. So funktioniert die Info-SMSDie Anruf-Info-SMS wird von den Handynetz-Betreibern meist mit Hilfe einer bedingten Rufweiterleitung realisiert. Wenn Ihr Handy nicht im Netz eingebucht ist, wird der Anrufer an die entsprechende Rufnummer weitergeleitet. Teilweise greift das SMS-Info-Feature auch dann, wenn der Anschluss besetzt ist oder der Angerufene den Anrufer abweist. So kann dieses Leistungsmerkmal durchaus zu einer Kostenfalle werden - insbesondere, wenn Sie mehrfach versuchen, einen besetzten Anschluss anzurufen. Die Anruf-Info-SMS kann auch einen weiteren unerwünschten Nebeneffekt haben: Ist diese Weiterleitung eingerichtet, funktioniert möglicherweise die Anklopf-Funktion während des Telefonierens nicht mehr. So vermeiden Sie Kosten und deaktivieren die Info-SMSWenn Sie eventuelle Kosten vermeiden wollen, können Sie mit unterdrückter Rufnummer anzurufen. Dann kann der Netzbetreiber keine Rufnummer an den Kunden übermitteln und es entstehen Ihnen keine Kosten. Unpraktisch an dieser Lösung ist, dass Sie vor dem ersten Anruf gar nicht wissen, ob Ihr Gesprächspartner erreichbar ist. Sie müssten also im Zweifelsfall immer mit unterdrückter Rufnummer anrufen. Möchten Sie Ihre Rufnummer aber nicht generell unterdrücken, haben Sie als Anrufer nur die Möglichkeit, nicht erneut anzurufen oder selbst eine SMS zu verschicken, wenn Sie weitere Kosten vermeiden wollen. Wenn Sie Ihren Anrufern solche Kosten nicht aufbürden möchten, können Sie die Info-SMS auch abschalten. Manchmal können Sie den Online-Kundenbereich Ihres Handy-Netzbetreibers dafür nutzen. Da die Info-SMS netzseitig - wie erwähnt - mit einer Rufweiterleitung realisiert ist, können Sie diese Weiterleitungen auch verändern - was manche Netzbetreiber aber nicht erlauben. Die nötigen Nummern zur (De-)Aktivierung finden Sie in unserer Tabelle. Möchten Sie keine Info-SMS, wenn Ihr Anschluss gerade besetzt ist? Dann können Sie die "Weiterleitung bei Besetzt" deaktivieren. Diese Möglichkeit bieten die meisten Handys im Einstellungsmenü bei Telefonier-Optionen. Alternativ können Sie auch die entsprechenden GSM-Steuercodes verwenden, die wir auf der verlinkten Info-Seite aufbereitet haben. Auch die Kundenhotline kann die Anruf-Info-SMS für Sie abschalten. Leider lassen sich bei manchen Handynetz-Betreibern die beiden bedingten Weiterleitungen nicht getrennt voneinander deaktivieren. Nur wenn die Mailbox nicht aktiviert ist und keine Info-SMS verschickt wird, verursachen verpasste Anrufe dem Anrufer keine Kosten.
1 im Rahmen der Mailbox, die E-Plus allen Kunden bei Vertragsabschluss aktiviert 2 kostenlose SMS-Info auf Anfrage über die Hotline aktivierbar
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